Der passende Businessplan für den Gründungszuschuss

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Jeden Monat werden ca. 8.000 - 10.000 Existenzgründungen mit einem Gründungszuschuss seitens der Arbeitsagentur gefördert. Hierbei kann der ALG1 Empfänger einen entsprechenden Antrag von seinem Sachbearbeiter anfordern. Grundlage zur Bewilligung von einem Gründungszuschuss ist ein Businessplan, wobei auch noch weitere Unterlagen einzureichen sind.

Der Businessplan für den Gründungszuschuss wird in der Regel über eine fachkundige Stelle auf Tragfähigkeit überprüft. Um diese Stellungnahme zu bekommen, sollte das Unternehmenskonzept ein aussagekräftiges Bild über das geplante Vorhaben vermitteln. Die Kriterien bleiben dabei der fachkundigen Stelle überlassen, wobei man davon ausgehen sollte, dass diese Institutionen bzw. Unternehmen mit derartigen Einschätzungen vertraut sind.

Demzufolge sollte Ihr Businessplan nicht zu kurz bemessen sein und eine realistische Entwicklung beinhalten. Eine klare Regelung für den Umfang und die zu erläuternden Sachverhalte sind nicht einheitlich vorgeschrieben. Dennoch sollte ein Businessplan zur Beantragung vom Gründungszuschuss die Geschäftsidee ausreichend darstellen.

Aufbau des Businessplanes für den Gründungszuschuss

Auch wenn es für einen Businessplan keine verpflichtende Struktur gibt, empfiehlt die Arbeitsagentur auf ihrer Webseite die folgende Gliederung:

1) Zusammenfassung des Vorhabens

Am Anfang jedes Businessplanes sollte eine kurze Zusammenfassung der eigenen Geschäftsidee stehen. Ziel ist es einen einfachen Überblick über das eigene Vorhaben darzulegen. Dabei bedeutet Kurz auch wirklich Kurz. Dieser Teil des Businessplanes für den Gründungszuschuss sollte eineinhalb Seiten nicht übersteigen.

2) Das Vorhaben

Der zweite Gliederungspunkt des Businessplanes beschäftigt sich im Genaueren mit der Geschäftsidee. Hier beschreibt man als Antragsteller insbesondere Unternehmensstruktur, Unternehmensziele, Marktstrategie, Firmenname, Standort und Rechtsform. Ziel ist es, alle Aspekte des eigenen Unternehmens zusammenhängend darzustellen.

3) Das Produkt

Hier stellt der Antragsteller sein Produkt, seine Produktkette oder Dienstleistung vor. Es geht darum aufzuzeigen, was verkauft werden soll. Dabei sollten auch die Produkte der Konkurrenz beleuchtet werden. Wichtig ist es hier die Frage zu beantworten, warum das eigene Produkt erfolgreicher sein wird, als das des Wettbewerbs.

4) Marktanalyse

An wenn soll das Produkt oder die Dienstleistung verkauft werden? Hier ist die Zielgruppe im Focus. Viele angehende Unternehmer machen den Fehler, die Zielgruppe zu weit zu fassen. „Jeder kann mein Kunde sein.“ Diese Aussage zeugt in den meisten Fällen von einer oberflächlichen Durchdringung des eigenen Vorhabens. Natürlich kann oftmals jeder das eigene Produkt kaufen. Nur: Wer wird es hauptsächlich kaufen?

5) Marketing

Der nächste Teil des Businessplans für den Gründungszuschuss beschäftigt sich dann mit der Erreichung dieser Zielgruppe. Über welche Kanäle erfährt der zukünftige Kunde von dem Produkt? Wie wird das Produkt angeboten? Und: Wie veranlasst man den Kunden zum eigentlichen Kauf? Wichtige Fragen, die hier im Businessplan beantwortet werden.

6) Personalplanung

Ist für die Umsetzung der Geschäftsidee Personal notwendig, ist hier der richtige Platz genauer darauf einzugehen, in welchen Umfang, mit welchen Fähigkeiten und zu welchem Zeitpunkt dieses Personal eingestellt werden soll. Wichtig ist es hier zu bedanken, dass der erste Mitarbeiter immer der Unternehmensgründer selbst ist.

7) Chancen und Risiken

Gerarde bei der Beantragung des Gründungszuschusses sollte man besonderen Wert auf die Chancen und Risiken der eigenen Unternehmung legen. Hier zeigt sich, ob der Gründer ein realistisches Bild des eigenen Unternehmens hat. Aus diesem Grund sollte hier besonders verantwortungsvoll vorgegangen werden. Ein kleiner Tipp: Fragen Sie Bekannte und Freunde, wo sie die Risiken sehen. Wichtig dabei: zuhören!

8) Finanzierung

Fast jede Geschäftsidee braucht Geld, um umgesetzt zu werden. In diesem Teil des Businessplanes geht es deswegen darum aufzuzeigen, wie es um die finanziellen Aspekte steht. Wie viel Kapital braucht man? Eigenkapital oder Fremdkapital? Wie sieht es gegeben falls mit Tilgung, Annuität und Zinsen aus? Und auch die geplanten Gewinne, sollten gut kalkuliert sein.

Guter Rat lohnt sich

Um den Gründungszuschuss bewilligt zu bekommen, sollte der entsprechende Antrag und der entsprechende Businessplan vorher noch von einem professionellen Gründungsberater begutachtet werden. Schließlich geht es hier um einige tausend Euro von deren Bewilligung in fast allen Fällen das Projekt Selbstständigkeit abhängt.

Deswegen: Erstellen Sie zuerst einen Businessplan (zum Beispiel mit dem kostenfreien Businessplantool von unternehmenswelt.de) und legen sie diesen dann einen Berater vor. Dieser kann Sie noch auf eventuelle Knackpunkte Ihres Businessplanes hinweisen.

Hier finden Sie das kostenfreie Businessplantool von unternehmenswelt.de

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