Rechtsformen für Gründer und Unternehmer

Die Rechtsform definiert die gesetzlichen Rahmenbedingungen einer Unternehmung bei der Existenzgründung, die in irgendeiner Form wirtschaftlich tätig wird.

Die Rechtsform wird bei Existenzgründern oft im Gesellschaftsvertrag festgelegt. Die Rechtsform wirkt sich unter anderem auf Haftungsfragen der Existenzgründer und deren Recht zur Geschäftsführung aus. Außerdem bestimmt sie, ob die Gesellschaft eine eigene Rechtspersönlichkeit besitzt oder ob die Existenzgründer als natürliche Personen handeln.

Je nach Rechtsform sehen gesetzliche Normen unterschiedliche Anforderungen bei deren Errichtung, Betrieb oder Liquidation vor. Rechtsformen unterscheiden sich hinsichtlich des Grundkapitals, der Anzahl und Verpflichtungen der Gesellschafter oder Geschäftsführungsbefugnisse. Während bei Personengesellschaften mindestens ein Gesellschafter mit seinem Privatvermögen haftet (Ausnahme GmbH und Co. KG), ist die Haftung bei den Rechtsformen der Kapitalgesellschaften auf das Geschäftsvermögen begrenzt.

Wird eine einzelne natürliche Person in der Rechtsform des Einzelunternehmens wirtschaftlich tätig, so haftet sie grundsätzlich mit ihrem vollen Vermögen. Es sind jedoch auch Ein-Personen-Gesellschaften möglich, in denen ein Existenzgründer alle Anteile besitzt, indem er sie erwirbt oder die Gesellschaft nur von einem Gesellschafter gegründet wird. Einige Rechtsformen beziehen teilweise auch staatliche Haftung ein, wie heute z. B. die Sparkassen.

Rechtsformen

Einzelunternehmen
Einzelunternehmen
PartG | Partnerschaftsgesellschaft
Partnerschaftsgesellschaft
stille Gesellschaft
stille Gesellschaft
GmbH & Co KG
GmbH & Co KG
Verein
Verein
Ltd. | Limited
Ltd. | Limited
1 Euro GmbH
Mit der Rechtsform der ein Euro GmbH ist zum 01.11.2008 eine existenzgründerfreundliche Variante der bisherigen GmbH an den Start gegangen. Mit einem Mindestkapital von einem Euro
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