10.01.2014

unternehmenswelt Gründer-Story "André Nünninghoff" - iButler.me

"Das Geschäftsmodell dem Kundenwünschen anzupassen, kostete viel Zeit und Kaffee"

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In der Gründer-Story von unternehmenswelt.de stellt sich heute André Nünninghoff vor. Seine ursprüngliche Geschäftsidee musste er grundlegend überarbeiten und verändern. Eines stand dabei immer im Focus: Der Kundenwunsch. Wie André Nünninghoff mit seiner Firma iButler.me diese Veränderung meisterte, verrät er exklusiv in seiner Gründer-Story auf unternehmenswelt.de

unternehmenswelt Gründer-Story

1. Wie sind Sie auf den Namen Ihres Unternehmens gekommen?

André Nünninghoff: Die ursprüngliche Geschäftsidee aus dem Jahr 2012 bestand darin durch einen iButler (Internet-Butler) seine Getränke und Snacks direkt nach Hause oder ins Büro kommen zu lassen. Leider war damals eine .de Domain nicht zu erwerben, daher entschieden wir uns für iButler.me (Internet Butler „für“ mich)

Wir unterschieden uns dadurch, das wir etwas mehr Service boten als die Bestellung nur an der Türe abzugeben. Zudem war unser Personal, also der iButler auch wie ein moderner Butler gekleidet, das sprach Kunden an.

Seit August 2013 haben wir, aber unser Geschäftsmodell an einen neuen Markt angepasst und den Getränkelieferdienst eingestellt. Wir erhielten zunehmend Anfragen zu Computerproblemen, darunter war vom Drucker einrichten, Windows reparieren, einen Mac mit iPad & iPhone synchronisieren eigentlich alles dabei.

Leider konnten wir diese Aufträge damals nicht bedienen und musste diese an Dienste in unserer Umgebung weiterleiten.

Wir vermuten dass es ganz eindeutig mit unserem Namen „iButler.me“ zusammen hängt, weshalb sich Menschen mit IT-Problemen an uns gewendet haben. Nach eigenen Recherchen wird mit dem Namen „iButler“ vornehmlich ein Apple Service Partner verbunden auch wenn wir das natürlich nicht sind. Wir verkaufen keinerlei Hardware oder dergleichen, stattdessen bieten wir unseren Kunden folgende neue Dienstleistungen in Düsseldorf und Umgebung an:

  • Web Service – Webdesign & Pflege
  • Smartphone Hilfe – Einrichtung & Service
  • PC-Einrichtung – Windows & Apple
  • Computerkurse – Jung & Alt
  • Social Media – Facebook & Twitter

2. Existenzgründung beschlossen: Was haben Sie als allererstes gemacht?

André Nünninghoff: Nachdem in meinem Kopf das Konzept stand, habe ich als allererstes mit meiner Familie gesprochen. Man(n) darf auch nicht außer Acht lassen, dass eine junge Firma mitunter nur langfristigen Erfolg haben kann, wenn der Partner voll hinter der eigenen Idee steht, sich aktiv am Unternehmen mit eigenen Vorstellungen beteiligt und dich somit als Geschäftsführer auch privat unterstützt. Schließlich möchte ich langfristig meine Familie ernähren und nicht als geschiedener Ehemann alleine im iButler.me Büro schlafen müssen. (lacht)

Daher möchte ich an dieser Stelle meiner bezaubernden Ehefrau, sowie Familie und Freunden für die zahlreichen Vorschläge, sowie konstruktive Kritik und die liebevolle Unterstützung auf unserem Weg recht herzlich danken!

Danach habe ich mir nur noch Unterstützung durch Dienstleister gesucht die Ahnung von Ihrem Fach haben: Steuerberater,Rechtsberatung usw. um mein Konzept „Safe“ zu machen.

3. Was haben Sie bei der Gründung möglicherweise unterschätzt?

André Nünninghoff: Ganz klar den Verwaltungsaufwand. Ich denke, dass die größte Herausforderung darin besteht, die Gründung in Eigenregie zu stemmen. Sobald du die erste Post vom Finanzamt, BGN, IHK u.v.m. mit Fragebögen erhältst, stehen bereits gefühlte zweitausend Fragezeichen über deinem Kopf.

4. Gibt es etwas, was Sie sich als Unternehmer vornehmen nie zu tun?

André Nünninghoff: Die Konkurrenz sowie Copy-Cats zu unterschätzen, denn das schadet deinem Geschäft enorm.

5. Welche Gründungskosten sind auf Sie zugekommen?

André Nünninghoff: Die Gründung im Jahr 2012 des Getränke(not)lieferdienstes mit der passenden Corperate Identity waren rund 3500 €. Das Geschäftsmodell dem neuen Markt und Kundenwünschen anzupassen, kostete viel Zeit und Kaffee :)

6. Haben Sie Fördermittel zur Existenzgründung beantragt und bekommen?

André Nünninghoff: Ich hatte 2012 Fördermittel beantragt, aber diese nicht genommen. Die Konditionen waren nicht zufriedenstellend und mir zu unsicher was die weitere Existenz betrifft.

7. Wer macht Ihr Marketing? Bekommen Sie Unterstützung?

André Nünninghoff: Es läuft alles in eigener Regie. Natürlich haben wir schnell viele Angebote von sogenannten „Marketing-Experten“ erhalten, aber wir kennen uns mit der Materie aus und haben nie einen davon beauftragt.

8. Welche Kriterien spielten bei Ihrer Standortwahl eine Rolle?

André Nünninghoff: Angebot und Nachfrage sowie die Demographie des Einsatzgebietes.

9. Wie sieht Ihre Personalplanung aus?

André Nünninghoff: Wir sind derzeit mit unserer Planung voll ausgelastet und benötigen keine neues Personal. Sobald wir in Konflikt mit Aufträgen und Wartezeit der Kunden kommen, werden wir in den einschlägig bekannten Portalen eine Stellenausschreibung einstellen.

Wir bedanken uns bei André Nünninghoff und wünschen weiterhin viel Erfolg!

Hier gelangen Sie zum persönlichen Profil von André Nünninghoff

Hier gelangen Sie zum Unternehmensprofil von der iButler.me

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Über den Autor

Sven Philipp

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