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14.02.2014

unternehmenswelt Gründer-Story "Jutta Könen" - ofitel

Jutta Könen machte sich mit der Geschäftsidee eines virtuelles / externes Sekretariats selbstständig. Einen Computer, Drucker, Scanner, Fax - Die Büroarbeitsmittel hatte sie schon vor der Gründung. Nur eine gute Telefonanlage wurde noch gebraucht. Wie Sie ihre Gründung meisterte und mitlerweile mehrsprachigen Büroservice anbietet, verrät sie exklusiv in ihrer Gründerstory auf unternehmenswelt.de

unternehmenswelt Gründer-Story "Jutta Könen" - ofitel

Worum handelt es sich bei Ihrer Geschäftsidee?

Jutta Könen: ofitel steht für office, telephone & sales service und ist ein virtuelles / externes Sekretariat. Über unseren Telefonservice stellen wir die Erreichbarkeit des Kunden sicher. Ferner übernehmen wir Büroarbeiten in deutscher, englischer, spanischer und türkischer Sprache. Die Durchführung von Marketing- und Vertriebsaktionen gehört ebenso in unser Portfolio. Wir möchten den Kunden ein „Rundum-sorglos-Paket“ bieten.

Existenzgründung beschlossen: Was haben Sie als allererstes gemacht?

Jutta Könen: Ich habe ein Gründerseminar besucht und einen Businessplan erstellt. Eine gute Internetpräsenz mit aussagekräftigen Texten und ein passender Firmenname waren mir sehr wichtig. Dafür habe ich mir viel Zeit genommen.

Wo sehen Sie derzeit noch Schwachstellen?

Jutta Könen: Die Personaleinsatzplanung ist nicht leicht. Wir haben viele „Dauerkunden“, bei denen wir einschätzen können welche Arbeiten anfallen. Oft kommen aber unplanmäßige Urlaubs- oder Krankheitsvertretungen hinzu. Wenn dann noch Vertriebsprojekte gebucht werden, wird die Personaldecke dünn.

Welche Ihrer persönlichen Eigenschaften helfen Ihnen am meisten bei Ihrer Gründung?

Jutta Könen: Ich halte mich für organisations- und willensstark. Da ich 22 Jahre als Fremdsprachenkorrespondentin/Managementassistentin im In- und Ausland gearbeitet habe, macht man mir so schnell nichts vor.

Welche Gründungskosten sind auf Sie zugekommen?

Jutta Könen: Einen Computer, Drucker, Scanner, Fax – also alle Büroarbeitsmittel hatte ich schon vor der Gründung. In eine guteTelefonanlage / Technik musste ich investieren. Die Kosten waren sehr überschaubar.

Wie haben Sie sich über die Möglichkeit von Fördermitteln und Gründungszuschuss informiert?

Jutta Könen: Über das Internet. Ich finde, dass es einem sehr leicht gemacht wird, hilfreiche Informationen zu finden. Auch die unternehmenswelt.de Seite liefert viele gute Tipps.

Wer ist Ihre Zielgruppe?

Jutta Könen: Es gibt keine feste Zielgruppe. Verallgemeinernd kann man aber sagen, dass kleine Firmen ohne festangestellteMitarbeiter eher zu unseren Kunden zählen. Wir arbeiten für ganz unterschiedliche Branchen, z. B. für Berater und Handwerker. Für immer mehr Ärzte und Heilpraktiker übernehmen wir die telefonische Patientenbetreuung und Terminierung.

Ihr Unternehmen basiert auf einer Onlinepräsenz? Wie machen Sie Marketing im Internet?

Jutta Könen: In beruflichen Netzwerken wie Xing bin ich sehr aktiv. Mir macht das Netzwerken Spaß, und ich freue mich immer, wenn ich zwischen Kontakten ein Geschäft vermitteln kann.

Kommt die Arbeit mit anderen Geschäftspartnern für Sie in Frage?

Jutta Könen: Ja, sehr gerne. Mir ist dabei ein gutes Gefühl, Vertrauen und Zuverlässigkeit wichtig.

Wir bedanken uns bei Jutta Könen und wünschen weiterhin viel Erfolg!

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Sven Philipp