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Kreditor

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Der Kreditor und das eigene Unternehmen
Als Kreditor bezeichnet man die Geldgeber eines Unternehmers. Man nennt diese auch Gläubiger. Das bedeutet jede Bank, jeder Lieferant, welche dem Unternehmer ab seiner Existenzgründung Dienstleistung, Ware oder Darlehen überlässt, ist ein Kreditor. Die Verbindlichkeiten des Unternehmers gegenüber den Kreditoren werden in der Buchhaltung auf den Kreditorenkonten aufgeführt. Man findet die Schulden als Passiva in der Bilanz.

Somit kann man sehr leicht nachvollziehen, wann welche Schulden bei welchem Kreditor angefallen sind und wie hoch die Verschuldung zum momentanen Zeitpunkt ist. Vor seiner Existenzgründung kann der Unternehmer mit dem voraussichtlichen Kreditor (Lieferanten) über die anfallenden Kosten sprechen und sich Angebote einholen, damit die Kosten im Businessplan aufgeführt und einkalkuliert werden können.

Kreditor und Debitor
Das Gegenteil von Kreditor ist der Debitor. Debitoren sind zum Beispiel die Kunden des Unternehmers, welche wiederum Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber dem Unternehmer erfüllen müssen und als Schuldner gelten. Damit der Unternehmer den Überblick behält, ist es wichtig, ordentlich Buch zu führen und regelmäßig auf die Kreditorenkonten zu schauen, damit er nicht bei einem Kreditor in Verzug gerät.

Der richtige Kreditor für die eigene Unternehmensfinanzierung
Welche Art von Kreditor für die Finanzierung des eigenen Unternehmens der Richtige ist, hängt von der eigenen Rechtsform und dem Betätigungsfeld des Unternehmens ab. Für ein klassisches Einzelunternehmen im Einzelhandel ist sicher die Bank ein guter Ansprechpartner. Sollte die eigene Geschäftsidee jedoch mit größeren Risiken behaftet sein oder eine vollkommen neues Geschäftsmodell darstellen, sind Banken nicht die besten Ansprechpartner. Die Bank als Kreditor gilt als recht Risikoavers. Für solche Projekte gibt es aber sog. Risikokapital, welches Investoren oder Fonds genau für solche risikoreicheren Projekte bereitstellen.

Crowdfunding als alternative zum üblichen Kreditor
Eine weitere Alternative zur Bank ist das Crowdfunding. Besonders wenn die eigene Idee einen sozialen oder ökologischen Charakter hat, ist Crowdfunding eine lohnenswerte Alternative. Aber auch neue Geschäftsmodelle mit einem Startup-Charakter nutzen Crowdfunding zur Finanzierung ihrer Geschäftsidee. Dabei zeichnet sich Crowdfunding dadurch aus, dass es nicht einen alleinigen Kreditor gibt, der die gesamte Summe übergibt, sonder viele kleine Kreditoren, die teilweise mit Kleinstbeträgen die Unternehmensfinanzierung sicher stellten.

Die Grundlage für jede Finanzierung ist ein guter Businessplan, der dem jeweiligen Kreditor zeigt, wie mit dem eigenen Unternehmen Gewinne erwirtschaftet werden und der Kredit zurückgezahlt werden kann.