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Businessplan-Wettbewerb

Viele Existenzgründer wurden bereits mit dem Thema Businessplanwettbewerb konfrontiert. Dabei handelt es sich in der Regel um Wettbewerbe, die prinzipiell den Unternehmergeist sowie das Unternehmertum fördern sollen. An diesen Veranstaltungen können Existenzgründer, aber auch gefestigte Unternehmen mit neuen Ideen teilnehmen und ihre Vorhaben mittels eines Businessplanes darstellen. Den Gewinnern winken dabei Geld- oder Sachpreise, die zur weiteren Umsetzung der Geschäftsidee beitragen sollen. Was Sie sonst noch über Businessplanwettbewerbe wissen sollten, erfahren Sie hier.

Businessplan kostenfrei erstellen

Die Initiatoren derartiger Businessplanwettbewerbe sind einerseits öffentliche Institutionen wie Bund und Länder, andererseits auch privatwirtschaftliche Unternehmen. Folglich sind die Motive entsprechend unterschiedlich, denn wo die einen primär die regionale Wirtschaft bzw. die Arbeitsmarktstärkung verfolgen, sind die anderen eher an Rendite und Profit interessiert.

Gleichzeitig können aber auch privatwirtschaftlich Organisierte Businessplanwettbewerbe von großen Interesse für Gründer sein. Schließlich kommen auch hier Investoren und Kapitalgeber zusammen. Im Allgemeinen sind Businessplanwettbewerbe kostenfrei und darauf sollten Gründer auch achten.

Wenn ein Gründer vor oder nach seiner Existenzgründung an einem Businessplanwettbewerb teilnehmen möchte, sollte sein Unternehmenskonzept zumindest so gut aufbereitet sein, dass es eine gute Platzierung erreichen kann.

Der Umfang der Geschäftskonzeptes/Ideenskizze/Businessplan variiert dabei von Wettbewerb zu Wettbewerb. Bei den einen muss der Gründer nur eine 10-seitige Ideenskizze einreichen, bei anderen einen voll ausformulierten Businessplan erstellen.

Oft werden auch je nach Businessplanwettbewerb individuelle Anforderungen gestellt. Bei manchen Wettbewerben ist es wichtig, dass das eigene Unternehmen in einer bestimmten Branche gegründet wird, bei anderen muss die Gründung ortsgebunden sein.

Bei einigen ortsgebundenen Wettbewerben wird auch ein Zwischenweg gegangen. So können sich Gründer aus dem gesamten Bundesgebiet bewerben, aber ein Teil der Preisgelder ist ortsgebunden. Das bedeutet, dass ein Teil des Preisgeldes erst nach der Gründung im jeweiligen Gebiet ausgezahlt wird.

Oft können Gründer natürlich sehr hohe Preisgelder gewinnen. Diese Preisgelder können gerade bei kleinen und innovativen Geschäftsideen ein wichtiger Finanzierungsfaktor sein.

Der wirkliche Schatz eines Gründers beim Businessplanwettbewerb ist jedoch das Feedback der Junioren. Oft können Gründer schlecht einschätzen, ob ihre Geschäftsidee reine Zeitverschwendung ist oder ob es sich um die nächste große geschäftliche Innovation handelt. Auch wenn es nur darum geht, ein kleines Ladengeschäft zu eröffnen, bietet das Feedback für den eingereichten Businessplan eine gute Grundlage für eine objektive Bewertung der eigenen Geschäftsidee.

Doch auch wenn man kein gutes Feedback bekommt, sollte man nicht aufgeben. Auch Walt Disney wurde wegen mangelnder Kreativität gefeuert und Albert Einstein prophezeite man in der Schule „Aus dir wird eh nichts werden“.

Und vielleicht kann die eigene Idee auch tatsächlich nicht wirtschaftlich umgesetzt werden. In einen solchen Fall ist es natürlich immer besser, das vor der eigentlichen Gründung zu erfahren.

Businessplanwettbewerbe sind in der Regel eine runde Sache. Entweder der eigene Businessplan ist so gut ausgearbeitet, dass er Preisgelder gewinnen kann oder man bekommt als Gründer qualifiziertes Feedback, wie man seinen selbst erstellten Businessplan noch weiter verbessern kann.

Weiter steigern Businessplanwettbewerbe die Chance, sein persönliches Unternehmernetzwerk weiter auszubauen und so eine Finanzierung oder sogar schon erste Aufträge an Land zu ziehen.

Wichtig ist es immer, die Teilnahmebedingungen genau nachzulesen und gegebenenfalls auch nachzufragen bevor man sich bewirbt.

Hier kommen Sie zum kostenfreien Businessplantool von unternehmenswelt.de