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Konjunkturaufschwung: Zahl der StartUps steigt

Der Konjunkturaufschwung hat das Gründungsgeschehen in Deutschland kräftig angetrieben und immer mehr Menschen wagen den Schritt in die Selbstständigkeit: So zählte die Förderbank KfW 936.000 Existenzgründer im vergangenen Jahr und damit 66.000 mehr als im Krisenjahr 2009. Existenzgründer sind gerade für den Erneuerungsprozess der Wirtschaft wichtig und beleben den Wettbewerb.

Der Konjunkturaufschwung hat das Gründungsgeschehen in Deutschland kräftig angetrieben und immer mehr Menschen wagen den Schritt in die Selbstständigkeit: So zählte die Förderbank KfW 936.000 Existenzgründer im vergangenen Jahr und damit 66.000 mehr als im Krisenjahr 2009. Existenzgründer sind gerade für den Erneuerungsprozess der Wirtschaft wichtig und beleben den Wettbewerb.

Dank der Neugründungen in 2010 sind in etwa 582.000 neue Vollzeitjobs entstanden und das obwohl lediglich 28 Prozent der Existenzgründer Mitarbeiter haben. Diese Zahlen übertreffen die Werte der letzten Jahre: So waren es im Jahr 2009 etwa 517.000 Stellen und im Jahr 2008 447.000 neue Stellen, die durch Existenzgründungen geschaffen wurden. Diese Zahlen der KfW beinhalten neben den Gewerbeanmeldungen außerdem Freie Berufe sowie Nebenerwerbsprojekte.

Dennoch erwartet die KfW, dass die Zahl der Existenzgründer wieder sinken wird. Gerade einmal zwei von drei neu geschaffenen Stellen bieten eine langfristige Beschäftigung und drei Jahre nach der Gründung haben etwa 32 Prozent der Existenzgründer ihre Geschäftstätigkeit wieder beendet. Gemäß dem KfW-Chefvolkswirt Norbert Irsch, wird sich die geringere konjunkturelle Dynamik sowie eine weitere Verbesserung auf dem Arbeitsmarkt dämpfend auf die Existenzgründungen auswirken.

Über den Autor

Verena Freese