11.12.2013

Immer weniger Existenzgründer - auch bei Franchise-Unternehmen.

Warum Deutschland die Gründer (und Franchisenehmer) ausgehen

Der Gründungswille in Deutschland ist rückläufig. Konnten sich im Jahr 2000 noch 46 Prozent der Deutschen vorstellen in die Selbstständigkeit zu gehen, ist es heute nur noch jeder Dritte. Diese Zurückhaltung beim Gründen bemerken auch die Franchise-Unternehmen. Nach einer aktuellen Umfrage des Deutschen Franchise Verbands (DFV) werden nur 40 Prozent der Franchise-Unternehmen dieses Jahr ihre Wachstumsziele erreichen.

Der Gründungswille in Deutschland ist rückläufig. Konnten sich im Jahr 2000 noch 46 Prozent der Deutschen vorstellen in die Selbstständigkeit zu gehen, ist es heute nur noch jeder Dritte. Diese Zurückhaltung beim Gründen bemerken auch die Franchise-Unternehmen.

Nach einer aktuellen Umfrage des Deutschen Franchise Verbands (DFV) werden nur 40 Prozent der Franchise-Unternehmen dieses Jahr ihre Wachstumsziele erreichen. "Das Wachstum könnte deutlich größer sein", bestätigt der Geschäftsführer Torben Brodersen. "Die Systeme können ihr Potenzial derzeit nicht voll ausschöpfen."

Die Gründe für immer weniger Existenzgründer in Deutschland sind einerseits die restriktivere Vergabe von Finanzierungsgeldern und andererseits die sinkende Zahl der Gründungswilligen. Das eine hat seinen Ursprung in der Finanzkrise. Der mangelnde Gründungswille kann allerdings auf politische Entscheidungen zurückgeführt werden.

Die alte Bundesregierung hat Anfang 2012 die Fördermittel für die Gründung aus der Arbeitslosigkeit stark gekürzt. 2011 haben sich noch 134.000 Arbeitslose mit der Förderung selbstständig gemacht, im Jahr 2012 waren es gerade mal 20.000.

Aus diesem Grund fordern der DFV und die Centralvereinigung Deutscher Wirtschaftsverbände für Handelsvermittlung und Vertrieb (CDH) e.V. eine Aufstockung der Fördermittel für die Existenzgründung aus der Arbeitslosigkeit. Der Gründungszuschuss als Pflichtleistung soll wieder eingeführt werden.

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Sven Philipp

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