01.03.2019

Crypto News der Woche 9/2019

Bitbond startet "tokenbasierte Schuldverschreibung" als Langzeitinvestition in Unternehmen und Trading-Plattform eToro im Portrait

Das Blockchain-Unternehmen Bitbond aus Berlin hat die Genehmigung erhalten, sein Prospekt einer „tokenbasierten Schuldverschreibung“ als Langzeitinvestition anzusiedeln. Welche Rendite er verspricht und was das Modell einer „tokenbasierten Schuldverschreibung“ überhaupt ist, fassen wir zusammen. Ebenfalls mit BaFin-Lizenz für den deutschen Handelsraum agiert die Trading-Plattform eToro. Was eToro gegenüber anderen Crypto-Handelsplätzen hervorhebt und warum es in Sicherheits- und Nutzerchecks immer wieder Bestnoten erhält, erfahren Sie in unserem Börsencheck.

Bereits am 15. Februar 2019 wurde bekannt, dass Kreditdienstleister und Blockchain-Unternehmen Bitbond aus Berlin die Genehmigung der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) erhalten hat, um sein Prospekt einer „tokenbasierten Schuldverschreibung“ als Langzeitinvestition in kleine und mittlere Unternehmen auf dem globalen Markt anzusiedeln. Am 11. März fällt hierauf der Startschuss für die erste Runde im Security Token Verkauf. Der Bitbond 1 (BB1) – Pool verfügt dabei über ein Gesamtvolumen von 100 Mio. EUR bei 1:1 Wertstellung. Welche Rendite er verspricht und was das Modell einer „tokenbasierten Schuldverschreibung“ überhaupt ist, fassen wir in unserem Bericht über den Bitbond-STO zusammen.

Ebenfalls mit BaFin-Lizenz für den deutschen Handelsraum agiert die Trading-Plattform eToro. Das ursprünglich israelische Finanzunternehmen positioniert seit 2007 seine Forex-Plattform mit aktuell 1000+ Vermögenswerten aus Aktien, Rohstoffen, Devisen und Cryptowährungen in Form von CFD´s und/oder ETF´s auf einem weltweiten Markt. Nach dem Zusammenschluss mit dem zypriotischen CFD-Broker RetailFX Ltd etablierte sich die eToro Europe Ltd. am neuen Sitz Zypern und ist als solche auch für deutsche Kunden verantwortlich. Was eToro gegenüber anderen Crypto-Handelsplätzen hervorhebt und warum es in Sicherheits- und Nutzerchecks immer wieder Bestnoten erhält, erfahren Sie in unserem Börsencheck.

Darüber hinaus News vom IOTA Data Marketplace, Facebook´s geplante Crypto-Währung und ein Machtwort Putins im Crypto-Krimi der russischen Legislative.

IOTA Foundation integriert Update in Dezentralem Marktplatz DMP und ermöglicht damit neue Wertschöpfungsketten im Geschäft mit Daten

Der Austausch dezentraler Echtzeitdaten über den IOTA - Data Marketplace wird durch ein aktuelles Update kommerziellen Nutzungsmöglichkeiten weiter geöffnet. Durch z.B. die Integration einer Bandbreite von neuen Sensoren (Bosch XDK; Microsoft Raspberry Pi; Nordic Thingy:52) oder die Speicherung gewonnener Daten in einem Cloud-Backend (z.B. Microsoft Azure oder Amazon Web Services) soll die IOTA-Vision vom lukrativen Datenaustausch weiter Gestalt annehmen. Eine Zusammenfassung der Inhalte auf BTC-Echo und mehrere umfangreiche IOTA-Statements befassten sich mit den einzelnen Update-Features.

Neigt Russischer Crypto-Winter sich dem Ende zu? – Präsident Putin fordert Gesetzesverabschiedung für regulierte Crypto-Wirtschaft bis 1.Juli 2019

Nachdem bereits im Mai 2018 in erster Lesung ein Entwurf über Richtlinien zur Definition und finanzrechtlichen Einordnung von Crypto-Währungen in Russland verabschiedet wurde, gelangte dieser über drei Instanzen im Dezember 2018 letztlich wieder zurück zur ersten, mit hier gefordert grundlegenden Neubearbeitung in den strittigen Punkten. Präsident Putin wiederholte nun am vergangenen Mittwoch, den 27.2., seine Forderung vom letzten Sommer 2018 und verlangte den Gesetzesabschluss bis zum 1.Juli 2019 in einem gespaltenen Land mit hoher IT-Ressourcendichte und Gründergeist einerseits, bei gleichzeitig gänzlicher Ablehnung von Crypto-Währungen seitens einiger maßgeblicher Entscheidungsträger. Die Hintergründe zum russischen Crypto-Winter fasst Cointelegraph zusammen.

2,7 Mrd. Social Media Nutzer bald vollständig tokenisiert? - Anonyme Zeugenberichte verdichten Gerüchte um Facebook´s Crypto-Mammutprojekt

In einem Bericht der New York Times vom Donnerstag, den 28.2., mit Verweis auf anonym bleiben wollende Verhandlungsteilnehmer, wurden neue Details bekannt aus den seit längerem offenkundigen Bestrebungen des Konzerns, ein Crypto basiertes Bezahlsystem innerhalb sämtlicher zu Facebook zählender Messenger-Dienste zu etablieren und an dem bereits jetzt mehr als 50 Entwickler abgeschirmt arbeiten. Facebook selbst äußert sich hierzu nicht und die anonymen Quellen der New York Times sind, wie dort berichtet, durch vertragliche Verschwiegenheitsklauseln gebunden. Geheime Hintergründe einer möglichen geplanten massiven Markteinnahme fassen Cointelegraph und die New York Times zusammen.

Über den Autor

Kathleen Händel

Kathleen Händel

Die studierte Kulturwissenschaftlerin arbeitet seit ihrem Master als Redakteur u.a. in den Bereichen Tourismus, für verschiedene Stiftungen und Kommunikationsagenturen. Die Themen responsible tourism, innovative Entwicklungskonzepte und eine nachhaltige economy 4.0 bildeten ihre bisherigen redaktionellen Schwerpunkte. Im unternehmenswelt.de Team schreibt sie seit 2018 u.a. über die digitale Evolution durch Bitcoin, Blockchain und deren gesellschaftliche Bedeutungen. Seit 2019 verantwortet Kathleen Händel den Content-Bereich auf unternehmenswelt.de.

Ähnliche News für Gründer und Unternehmer
19.07.2019

Crypto News der Woche 29/2019

CEO von Wash Trading-Dienstleister gibt Einblicke in sein „not entirely ethical“ Business, Libra-Hearing vor dem US-Senat, KI als Sicherheitsstratege unternehmerischer Clouddaten u.v.m.

Crypto News der Woche 29/2019

Es war keine leichte Woche für Facebook Head of Blockchain David Marcus. Zuerst musste er die Fragen des Senatsausschusses für Bankwesen, Wohnungswesen und städtische Angelegenheiten beantworten. Am Mittwoch wurde der Ton vor dem United States House Committee on Financial Services, der obersten Finanzaufsicht, noch etwas schärfer. Wir berichten über die wichtigsten Erkenntnisse aus dem Libra-Kreuzverhör. Wenn Sie sich das nächste Mal fragen, ob sie in diesen einen vielversprechenden Coin investieren sollten, lesen Sie vielleicht noch einmal das Interview mit dem 20-jährigen CEO von Gotbit, Alexey Andryunin. Als Wash Trading-Dienstleister gibt er Einblicke in sein gut frequentiertes Geschäftsmodell. - Dies und mehr in den Crypto-News der Woche.

12.07.2019

Crypto News der Woche 28/2019

gute Prognosen für IBM und TradeLens, Smart Infrastructure Ventures aus Leipzig, der neue KI-Campus von Bosch u.v.m.

Crypto News der Woche 28/2019

Die Winklevoss Brüder sind die jüngsten Anwärter auf eine Nodes-Position im Libra-Netzwerk. Damit wächst die Anzahl prominenter Unterstützer für die digitale Währung, welche nach wie vor in der öffentlichen Diskussion steht. Mit Startschwierigkeiten hatte zunächst auch die Blockchain-Plattform TradeLens von IBM und Maersk zu kämpfen, bewegt sich nun aber langsam in Richtung Marktführerschaft unter den digitalen Cargo-Dienstleistern. Ambitionen auf eine digitale Pole Position demonstriert in dieser Woche außerdem Traditionsunternehmen Bosch. 35 Mio. EUR investiert der Konzern aktuell in den Bau eines neuen KI-Campus in Tübingen. Diese und weitere spannende News in den Crypto News der Woche.

05.07.2019

Crypto News der Woche 27/2019

BMW setzt auf Blockchaintechnologie für Kobalt-Produktionskette, Kommt ein Libra-Verbot noch vor dem Launch?, IOTA präsentiert Trinity-Wallet, Global Blockchain Survey von Deloitte u.v.m.

Crypto News der Woche 27/2019

Dass die Reaktionen auf Libra, Facebooks digitale Währung, gemischt ausfallen würden, war im Vorfeld bereits zu erwarten. Weltweit motivierte die Ankündigung entweder den Wunsch das Libra-Netzwerk selbst mitzugestalten (Binance Labs), eigene digitale Geldsysteme als Gegengewicht zu etablieren (CSU-Vorstoss zum E-Euro) bis hin zu einem angedrohten Verbot des Libra-Netzwerks seitens der US-Behörden. Wir geben einen Überblick zum Status Quo der Diskussionen. Dies und mehr in den Crypto-News der Woche.

unternehmenswelt