05.04.2019

Crypto News der Woche 14/2019

Das nachhaltige Blockchain-Start-Up Celo, die Hot Storage-Versicherung von Coinbase, EU-Launch der Internationalen Blockchain-Charta u.v.m.

Am 2. April gab das Blockchain-Start-Up Celo die stattliche Summe von 25 Mio. USD als Ergebnis der 2. Finanzierungsrunde bekannt. Andreesen Horowitz und Polychain Capital stecken hinter dem Investment und glauben an Celo´s geplante Social Payment App und den Celo Gold-Coin. Kann Celo das Versprechen über digitale Inklusion einlösen? - Celo im Start-Up-Portrait. Künftig via Hot Storage gelagerte digitale Werte gegen Diebstahl versichern lassen zu können, soll den digitalen Werte-Handel und das Vertrauen darin unter Anlegern stärken. Coinbase und Lloyds London gehen hier aktuell beispielhaft voran. Ebenfalls Breitenwirkung in der Adaption von DLT-Technologien erhofft sich die Europäische Union mit ihrer in dieser Woche gelaunchten International Association of Trusted Blockchain Applications (INATBA). Vertreter wie IBM, Accenture, IOTA, Ripple oder Consensys zählen bereits zu den Mitgliedern. - Dies und mehr in den Crypto News der Woche 14/2019

Dass das Crypto-Urgestein Bitcoin selbst im Zuge der internationalen Bankenkrise im Jahr 2008 entstanden ist mit dem Ziel das internationale Finanzwesen transparenter und inklusiver zu gestalten, gerät angesichts jüngerer WashTrading-Vorkommnisse oder ICO-Betrügereien gern in Vergessenheit. Umso erfreulicher ist es, in der Vielzahl Blockchain-relevanter Gründungsideen Zeit für Zeit solche dem Ursprungsgedanken verpflichtende auszumachen. Denn Celo´s selbst erklärt „größtes Ziel und Motivation besteht (..) darin, Probleme der realen Welt, wie den mangelnden Zugriff auf stabile Währungen, zu lösen und Geldtransfer-Programme einzurichten, die helfen, Armut zu lindern. Unsere Mission ist, ein Geldsystem zu entwickeln, das die Voraussetzungen für Wohlstand für alle schafft. - Wie das aussehen soll, erfahren Sie im Start-up Portrait der Woche.

40 Zentralbanken testen Blockchain-Technologie - Neuer Report des World Economic Forum zum starken DLT-Interesse etablierter Finanzinstitutionen weltweit

Mit vielfacher Absicht eigene digitale Währungen künftig zu emittieren, testen aktuell 44 Zentralbanken weltweit den Einsatz von DLT. Die Banque de France entwickelt so bereits eine eigene Ethereum-basierte Anwendung. In Kambodscha soll Blockchaintechnologie in das staatliche Finanzsystem integriert werden. Die unzureichende Bankenlandschaft überlässt viele Menschen hier ohne ein Konto und hat dazu geführt, dass zahllose untereinander inkompatible Mobile Payment-Dienste Markt und Menschen verwirren. Die Nationalbank Kambodschas will u.a. diese Dienste mithilfe ihres DLT-basierten Zahlungsdienstes miteinander verknüpfen. Weitere Einzelheiten aus dem am Mittwoch veröffentlichten Bericht des World Economic Forum finden Sie hier.

International Association of Trusted Blockchain Applications (INATBA) gegründet – Europäische Union verbündet sich mit Leads der Branche für Mainstream-Erfolg

Mehr als 100 Mitglieder sind bereits Teil der in dieser Woche von der Europäischen Union in Brüssel gegründeten International Association of Trusted Blockchain Applications (INATBA). IBM, Accenture, Deutsche Telekom, IOTA, Ripple oder Consensys wollen im Rahmen der INATBA Branchenneugründungen sowie kleine und mittlere Unternehmen, Regulierungsbehörden und Normungsgremien zusammenbringen. Dieses HUB an Know-how aus Industrie und Politik soll Distributed Ledger-Technologie (DLT) in den Mainstream führen. Die Einzelheiten hat für Sie Coindesk.

Coinbase Börse gibt Einblick in Crypto Versicherung mit Lloyd´s of London - Hot-Storage Funds der größten Bitcoin-Börse bis 255 Mio. USD-Limit geschützt

Es gibt nichts Schlimmeres als seine Funds im Falle eines Börsenhacks zu verlieren. Hot Storage Holding betreibt zwar nur, wer gerne Geld verbrennt. Im Falle sogenannter „Vertrauensschäden“ könnten häufige Trader in ihrem Tageszyklus aber dennoch unverschuldet betroffen sein. 2 Prozent aller Kundengelder sind via Hot Storage auf Coinbase zwar nur angreifbar, aber auch diese für die Branche beispielhaft mit maximal 255 Mio. USD über den Versicherungsmittler Lloyd´s of London bereits seit 2013 geschützt. Wie sich die schwierige Aufgabe der umfassenden Absicherung digitaler Funds im Alltag gestaltet und was man als Anleger in Sachen Werteschutz am Beispiel Coinbase lernen kann, erfahren Sie auf Cointelegraph und dem Coinbase-Blog.

Bitcoin überholt Visa – 450 mal höheres durchschnittliches Transaktionsvolumen im Jahr 2018 laut Data Light-Studie

Mühlstein Bitcoin? Schaut man sich die aktuellen Transaktionszahlen der Data Light-Studie aus dem zugrundeliegenden Jahr 2018 an, dann überholt Bitcoin die klassischen Platzhirsche Visa und PayPal in einigen wichtigen Kenngrößen. Die Studienverantwortlichen schließen daraus, „dass das Bitcoin-Netzwerk passender ist für größere und wahrscheinlich auch internationale Zahlungen.“ Alle Ergebnisse der Studie im Überblick und en detail finden Sie auf BTC-Echo und datalight.me.

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Über den Autor

Kathleen Händel

Kathleen Händel

Die studierte Kulturwissenschaftlerin arbeitet seit ihrem Master als Redakteur u.a. in den Bereichen Tourismus, für verschiedene Stiftungen und Kommunikationsagenturen. Die Themen responsible tourism, innovative Entwicklungskonzepte und eine nachhaltige economy 4.0 bildeten ihre bisherigen redaktionellen Schwerpunkte. Im unternehmenswelt.de Team schreibt sie seit 2018 u.a. über die digitale Evolution durch Bitcoin, Blockchain und deren gesellschaftliche Bedeutungen. Seit 2019 verantwortet Kathleen Händel den Content-Bereich auf unternehmenswelt.de.

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