22.09.2019

Unternehmernews der Woche 38/2019

Virtuelles Coworking: New Work Trend der Zukunft, Wenn das Finanzamt zweimal klingelt: Checkliste Betriebsprüfung, 35. deGUT Gründertage in Berlin u.v.m.

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“Ich will, dass meine Mutter in der Lage ist, die Technologie für ihre Arbeit zu nutzen.” - Das Team von Immersed bringt virtuelle Welten in Ihr Büro. Ganz konkret hält es da lieber Ihr Finanzprüfer, der gern auch mal unangekündigt erscheint. Was Sie im Falle einer Betriebsprüfung beachten müssen, haben wir für Sie zusammengefasst. Weitere spannende Themen sowie Hintergründe zu Märkten & Trends, Tipps für Ihre Vermarktung und relevante Rechtsurteile erfahren Sie in den Unternehmernews der Woche.

Wenn das Finanzamt zweimal klingelt: Was Sie im Falle einer Betriebsprüfung wissen müssen

Laut einer aktuellen Studie von PwC zur Praxis der Betriebsprüfungen in Deutschland mussten fast alle Unternehmen nach der letzten abgeschlossenen Betriebsprüfung erhebliche Anpassungen ihrer Steuerfestsetzungen hinnehmen. Im Schnitt waren 3 von 4 der befragten Unternehmen von einer teils deutlichen Mehranpassung betroffen. Damit Sie beim plötzlichen Anblick Ihres Prüfers weiterhin gelassen bleiben, finden Sie hier eine Checkliste der wichtigsten Fragen sowie Tipps für einen partnerschaftlichen Umgang mit den Behörden.

deGut Gründertage vom 18. - 19. Oktober 2019 Deutschlands größte Gründermesse startet zum 35. Mal

Vom 18. bis 19. Oktober 2019 finden zum bereits 35. Mal die Deutschen Gründer und Unternehmertage in Berlin statt. Neben einem umfangreichen kostenfreien Seminar- und Workshopprogramm haben Sie hier die Möglichkeit zu individueller Beratung rund um alle gründungslevanten Themen sowie ausreichend Gelegenheit für Networking. Im Rahmen der größten Gründermesse Deutschlands werden alljährlich außerdem die Preisträger im Wettbewerb KfW Award Gründen gekürt. Was sind die diesjährigen Themenschwerpunkte? Wo gibt es Tickets? Alle Informationen zur deGUT 2019 im Überblick.

Virtuelles Coworking: New Work Trend der Zukunft

Das Unternehmen Immersed wurde erst 2017 in Austin, Texas gegründet. Mit seiner Immersed VR Software könnte das kleine Team rund um Gründer Renji Bijoy jedoch schon bald entscheidend dazu beitragen, tradierte Arbeitsabläufe an eine zunehmend digitalisierte Arbeitsumgebung anzupassen. Virtuelles Coworking fördert nicht nur die digitale Transformation in Unternehmen, sondern adressiert außerdem agile Lebens- und Arbeitsmodelle in weit verzweigten Teams. Wir zeigen Ihnen wie Virtuelles Coworking funktioniert, welche technischen Voraussetzungen notwendig sind und was das Ganze kostet.

Der Science4Life Businessplan-Wettbewerb: Jetzt bewerben!

Bis zum 18. Oktober können Sie sich mit Ihrer Geschäftsidee für den Science4Life Venture Cup oder den Science4Life Energy Cup bewerben. Auf die Teilnehmer des 3-Phasenwettbewerbs warten attraktive Preisgelder und ein umfangreiches Coaching-Angebot rund um den Aufbau Ihres Unternehmens. Gründer aus dem Bereich der Lebenswissenschaften, der Chemie oder Energiebranche sind eingeladen ihre Ideen auf den Prüfstand zu heben. Wir haben alle Informationen zu Anmeldung, Auswahlkriterien und Fristen für Sie im Überblick.

Märkte und Trends

„START ME UP“: Deutschlands höchst dotierter Gründerpreis kürt die 10 besten Jungunternehmer

Bosch, Daimler, Siemens – diese Unternehmen entstammen einer Ära, in der Deutschland noch eine Nation der Gründer war. Doch Globalisierung und Digitalisierung haben die Wirtschaft komplett verändert und alte Marktgesetze außer Kraft gesetzt. Digital-Plattformen und weltweit operierende Technikkonzerne treiben die Entwicklung voran. „Start me up!“ soll seinen Teil dazu beitragen, um eine Gründerkultur zu schaffen, in der Traditionskonzerne nicht unter Artenschutz gestellt werden. Etwa 300 Jungunternehmer haben in diesem Jahr am Wettbewerb teilgenommen. Die zehn besten hat lud das exzellent besetzte Preisgericht um Investorenlegende und Multigründer Andreas von Bechtolsheim nach Berlin, wo sie ihre Start-ups und deren Geschäftsmodelle dem Publikum in zweiminütigen Schnellpräsentationen vorstellten. Wer zu den Gewinnern zählt und welche zukunftsweisenden Ideen ihnen zum Sieg verhalfen, lesen Sie auf welt.de

E-Auto Hersteller Rivian: Bei wem kauft Jeff Bezos da eigentlich 100.000 Elektrolieferwagen?

Amazon will klimafreundlich werden – und bestellt dafür 100.000 elektrische Vans von einem Unternehmen, das bis vor Kurzem fast niemand kannte. Tesla-Rivale oder Tesla für Trucks heißt es über den Hersteller von Elektro-Geländewagen. Das Unternehmen Rivian, das bis heute noch überhaupt kein Fahrzeug ausgeliefert hat, erst Ende 2020 überhaupt damit anfangen will, und vor zwei Jahren noch kaum 200 Mitarbeiter hatte, darf sich nun über einen Riesenauftrag freuen. Amazon bestellt, im Rahmen seines Klimabekenntnisses, 100.000 elektrische Lieferwagen bei Rivian, wovon die ersten 2021 eingesetzt werden sollen. Die Auslieferung der Wagen soll sich bis ins Jahr 2030 hinziehen. Nach Angaben von Amazon handelt es sich um die größte Bestellung von elektrischen Lieferwagen der Geschichte. Was Rivian von Tesla unterscheidet und wer neben Amazon nicht weniger schwergewichtig in das Unternehmen investiert, berichtet FAZ Wirtschaft.

Kundengewinnung und Vermarktung

Daten-Mangement: Die „Datenpower“ eines Unternehmens ist die neue „Währung“ des digitalen Wandels

Um in Zukunft überleben zu können, müssen Händler die Vorlieben, Bedürfnisse und Gewohnheiten ihrer Kunden kennen und ihnen maßgeschneiderte Angebote bieten. Das erfordert zugleich im eigenen Unternehmen, das Tempo zu beschleunigen sowie Reaktionsfähigkeit und Innovationskraft zu erhöhen. Dafür ist es erforderlich, die richtigen Daten zu haben, denn effektive unternehmerische Entscheidungen werden heute auf Basis umfassender Einblicke in Unternehmens-Datenströme und Kennzahlen getroffen. Der Handel, in dem kundenspezifisch Massendaten in hoher Vielfalt und Geschwindigkeit generiert werden, ist dazu das perfekte Umfeld. Händler brauchen idealerweise Echtzeiterkenntnisse aus der gesamten Wertschöpfungskette: sprich, Kundeninformationen über die Kanalnutzung, das Einkaufsverhalten, die Nutzung von Zahlungs- und Lieferdiensten sowie Daten der Ökosystempartner. Wie können Unternehmen eine solide Datenqualität sicherstellen und das Daten-Qualitätsmanagement als festen Bestandteil im Geschäftsprozess verankern? Und wie wirken Händler trotz des steigenden Datenvolumens der Inkonsistenz im Datendschungel entgegen? Der Etailment-Expertenrat nennt Ihnen drei Elemente für effektives Daten-Management.

Ratgeber: Dos & Don’ts eines guten Pressebereichs auf der Website

Ein guter Pressebereich auf der Website ist das Aushängeschild eines Unternehmens. T3n gibt Ihnen die wichtigsten Empfehlungen, wie Sie sich hier von Ihrer besten Seite zeigen können.

Recht und Steuern

DSGVO bedingt positiv: Zwei Drittel der Unternehmen haben DSGVO größtenteils umgesetzt, erst ein Viertel (25 Prozent) arbeitet vollständig regelkonform

Die deutsche Wirtschaft kämpft immer noch mit der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO). Fast eineinhalb Jahre nach Geltungsbeginn haben zwar zwei Drittel der Unternehmen (67 Prozent) die neuen Datenschutzregeln mindestens zu großen Teilen umgesetzt. Dabei hat allerdings erst ein Viertel (25 Prozent) die Umsetzung der DSGVO vollständig abgeschlossen. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Befragung unter mehr als 500 Unternehmen aus Deutschland, die der Digitalverband Bitkom im Rahmen seiner Privacy Conference vorgestellt hat. Wo die größten Hemmnisse in den Unternehmen liegen und auf welche weiteren Regelwerke Unternehmer in Zukunft vorbereitet sein müssen, lesen Sie im Bitkom-Pressebereich.

Neues Bürokratieentlastungsgesetz: Vereinfachte Aufbewahrungsvorschriften für Steuerunterlagen, Erhöhung der Kleinunternehmergrenze bei Umsatzsteuer 

Das Bundeskabinett hat den Entwurf des Bürokratieentlastungsgesetzes (BEG) III beschlossen. "Mit dem Gesetz werden Unternehmen spürbar von Bürokratie entlastet", teilte Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) nach dem Kabinettsbeschluss mit. Er bezifferte die Entlastung auf "mehr als eine Milliarde Euro im Jahr". Das Gesetz soll Anfang 2020 in Kraft treten. Unter anderem gibt es Änderungen bei Krankschreibungen und der umsatzsteuerlichen Kleinunternehmergrenze. Worauf Unternehmer ab kommenden Jahr konkret achten müssen, fasst die DeutscheHandwerksZeitung zusammen.

Über den Autor

Kathleen Händel

Kathleen Händel

Die studierte Kulturwissenschaftlerin arbeitet seit ihrem Master als Redakteur u.a. in den Bereichen Tourismus, für verschiedene Stiftungen und Kommunikationsagenturen. Die Themen responsible tourism, innovative Entwicklungskonzepte und eine nachhaltige economy 4.0 bildeten ihre bisherigen redaktionellen Schwerpunkte. Im unternehmenswelt.de Team schreibt sie seit 2018 u.a. über die digitale Evolution durch Bitcoin, Blockchain und deren gesellschaftliche Bedeutungen. Seit 2019 verantwortet Kathleen Händel den Content-Bereich auf unternehmenswelt.de.

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