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25.09.2013

Er steigt und steigt

Wer auch immer in der neuen Bundesregierung vertreten sein mag, er wird in vier Jahren nicht behaupten können, die Ausgangsposition der Wirtschaft wäre schlecht gewesen. Denn der Ifo- Geschäftsklimaindex ist das fünfte mal in Folge gestiegen und bleibt damit auf einem hohen Stand. Der Ifo-Index gilt als wichtiger Frühindikator für die deutsche Wirtschaft. Er beschreibt, wie die Unternehmen ihre wirtschaftliche Lage einschätzen.

Wer auch immer in der neuen Bundesregierung vertreten sein mag, er wird in vier Jahren nicht behaupten können, die Ausgangsposition der Wirtschaft wäre schlecht gewesen. Denn der Ifo-Geschäftsklimaindex ist das fünfte mal in Folge gestiegen und bleibt damit auf hohen Stand.

Der Ifo-Index gilt als wichtiger Frühindikator für die deutsche Wirtschaft. Er beschreibt, wie die Unternehmen ihre wirtschaftliche Lage einschätzen. Besonders in der Industrie steigt dabei die Zuversicht. Grund dafür ist ein gut laufendes Exportgeschäft. “Europa als Deutschlands wichtigster Exportmarkt ist nach einer sehr langen Durststrecke endlich auf dem Weg der Stabilisierung. Davon profitiert Deutschland. Das Wachstum kann 2014 sogar auf zwei Prozent klettern.” Meinte KfW-Chefvolkswirt Jörg Zeuner.

Die Bauindustrie bemisst ihre derzeitige Lage zwar als durchaus günstig, sie blickt aber skeptisch auf die kommenden Monate. Der Einzelhandel erwartet dagegen steigende Umsatzzahlen. All das lässt zusammenfassend vermuten, dass sich die Konjunktur in Deutschland weiter aufhellt und einen Erholungskurs einschlägt. Es wird aber wohl nicht zu einem großen Aufschwung kommen, sondern eher zu einer langsamen Erholung.

Da auch der US-Markt und die chinesische Wirtschaft im Aufwärtstrend sind, lässt dieses darauf schließen, dass die aktuelle Aufwärtsbewegung mit dem Zusatz “nachhaltig” versehen werden kann. Bleibt abzuwarten, wie die neue Bundesregierung diese günstige Ausgangslage zu nutzen vermag.

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Sven Philipp