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Bootstrapping

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Die Ressourcen und das Budget sind häufig knapp bei einer Unternehmensgründung und Banken sowie Risikokapitalgeber stehen nicht immer zur Verfügung. Eine Lösung kann die unkonventionelle Finanzierungsart des „Bootstrapping“ bieten, bei der versucht wird, ohne Fremdkapital oder Investoren das Gründungsvorhaben zu realisieren. Das geringe Kapital, das bei einer solchen Gründung zur Verfügung steht, wird ganz gezielt eingesetzt, bis der durch die Geschäftsidee generierte Cash-Flow die weitere Entwicklung des Unternehmens selbst trägt.

Der Begriff Bootstrapping stammt aus den USA und findet auch in Deutschland immer mehr Anhänger. Das Ziel beim Bootstrapping ist es, keine Ausgaben zu haben bei gleichzeitiger Maximierung der Einnahmen. Im Gegensatz zu vielen Unternehmen, die sich während ihrer Gründungsphase auf das Wachstum konzentrieren, entwickeln sich Unternehmen beim Bootstrapping eher langsam und sie müssen von Anfang an versuchen Umsatz zu generieren.

Die wichtigsten Finanzierungsinstrumente sind beim Bootstrapping vor allem das eigene Gründungskapital, Geldmittel von Freunden, Familie sowie öffentliche Fördermittel und kleine Bankkredite. Existenzgründer, die das Bootstrappen praktizieren, reduzieren die Ausgaben für das Unternehmen sowie ihren eigenen Lebensstandard soweit wie möglich. Das Credo „Wer viel arbeitet, hat kaum Zeit, Geld auszugeben“ beschreibt diese Finanzierungsart treffend.