Vorschulen

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Mit dem Begriff Vorschulen bezeichnet man die Erziehungsphase vor dem Eintritt in die Schule. Dafür sind die Einrichtungen Kindergarten bzw. Kindertagesstätte oder spezielle Vorschuleinrichtungen vorgesehen. Die primäre Funktion von Vorschulen ist das Vorbereiten der schulischen Leistungen sowie Benachteiligungen aufgrund der sozialen Herkunft von Kindern zu verringern. Im deutschsprachigen Raum (Deutschland, Österreich, Schweiz) sind die Regelungen zur vorschulischen Erziehung sehr unterschiedlich.

Heute gibt es in Deutschland kaum noch spezielle Einrichtungen für Vorschulen. Die Vorbereitung auf die Schule wird nun fast immer dem Kindergartenbereich zugeordnet. Mit den PISA-Studien wurden Defizite in der frühen Bildung kritisiert. Diese Kritik bezog sich allerdings nicht auf die fehlenden Vorschulen, sondern auf die fehlenden systematischen wissenschaftlichen Erkenntnisse, aus denen diese ungenügende frühe Bildung in der Tagesbetreuung von Kindern resultiert.

Im Gegensatz zum Kindergarten wird der Schule per Grundgesetz ein eigenständiger Bildungsauftrag zugeordnet. Der Träger der Einrichtung der Kindertagesbetreuung legt die inhaltliche Gestaltung und somit die Bildungsziele selbst fest. Doch seit dem Jahr 2004 und den PISA-Studien gibt es Diskussionen um die frühe Bildung, die zu Bildungsplänen in fast allen Bundesländern führten, welche für die Träger nun eine gewisse Verbindlichkeit erlangt haben.

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