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Unternehmernews der Woche 31/2019

Mobilitätsbudget für Mitarbeiter als Steuersparmodell, Vorreiter der Digitalisierung, eine Halbzeitbilanz der Digitalpolitik, Cosuno digitalisiert Baubranche, wie fühlt sich "New Work" in anderen Ländern an, der BMWi Beratungszuschuss für KMUs, Künstliche Intelligenz im Mittelstand, Coworking Spaces für KMUs und viele weitere Infos, die Sie diese Woche auf dem Schirm haben sollten - lesen Sie in den Unternehmernews der Woche.

Der neue BMWi Beratungszuschuss für KMUs

Das Programm „Förderung unternehmerischen Know-hows“ wird durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie und den Europäischen Sozialfonds gefördert. Zuständig für die Umsetzung ist das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA). Gründer und KMUs, sowie Unternehmen in Schwierigkeiten profitieren dabei ab sofort von einer Förderung externer Beratungsleistungen zu allen Fragen der Unternehmensführung. Was genau der Beratungszuschuss fördert und wie Sie sich bewerben können, fassen wir für Sie zusammen.

Neue Arbeitswelten: Coworking Spaces für KMUs

Der in Q2 2019 von Cushman & Wakefield Research veröffentlichte European Coworking Hotspot Index unterstreicht die wachsende Bedeutung von Coworking als flexibles Arbeitsmodell im gesamteuropäischen Vergleich. Immer mehr kleinere Unternehmen und mittelständische bis größere Unternehmen entdecken die Vorzüge voll ausgestatteter Büroflächen zu kurzen Mietlaufzeiten an attraktiven Standorten mit einem vielschichtigen Netzwerk-Angebot. Dies gilt für deutsche Metropolen und kleine Kommunen gleichermaßen.

Künstliche Intelligenz im Mittelstand

Die nationale Strategie für Künstliche Intelligenz (KI) will Deutschland zu einem führenden KI-Standort etablieren. Dafür muss das Rückgrat der deutschen Wirtschaft, der Mittelstand, gestärkt werden. Wie der Transfer von KI-Lösungen in Mittelständische Unternehmen gelingen kann, hat die Begleitforschung Mittelstand-Digital nun im Rahmen einer Befragung von KI-Experten untersucht. Welche Anwendungen sind besonders vielversprechend? Wo liegen Hemmnisse in den Unternehmen? Welche Branchen profitieren besonders durch einen Einsatz von KI?

Märkte & Trends

Diese EU-Länder sind die Vorreiter der Digitalisierung

3D-Druck, Virtual Reality oder Cognitive Computing sind für die meisten Menschen mittlerweile keine Fremdworte mehr. Das digitale Zeitalter ist längst angebrochen. Eine kürzlich veröffentlichte Studie der Europäischen Kommission verdeutlicht aber was bereits alle geahnt haben, die Digitalisierung wird im Ausland schneller realisiert als hierzulande. Laut des diesjährigen Digital Economy and Society Index (DESI) der Europäischen Kommission tummeln sich vor Allem die Skandinavier an der Spitze des digitalen Fortschritts, kommentiert capital.de

New Worker auf der Walz um die Welt

Wie ist es auf der Welt um die viel diskutierte „New Work“ bestellt? Um das herauszufinden, bereisten zwei Hamburger 26 Länder in elf Monaten.

Berliner Start-up will Baubranche digitalisieren

Die Vergabe von Bauaufträgen dauert häufig Monate. Das Start-up Cosuno hat eine Software entwickelt und verspricht schnellere Prozesse. Christoph Berner und Fritz Cramer hatten sich viel Zeit genommen. Mehrere Monate lang tauchten sie im vergangenen Jahr tief in Abläufe und Prozesse der Bauindustrie ein. Im Fokus der beiden Unternehmer stand vor allem die Zeit vor dem Baubeginn. Berner und Cramer erkannten, dass in der Phase vor dem ersten Tag auf einer Baustelle mitunter viel Zeit verloren geht – und wollten das ändern.

Halbzeitbilanz der Digitalpolitik der Bundesregierung

Die Bundesregierung hatte eine Vielzahl von Themen und Ansätzen rund um die Digitalisierung in ihrem Koalitionsvertrag festgehalten – doch umgesetzt wurde davon bisher wenig, wie der IT-Branchenverband Bitkom im Rahmen einer ersten Bilanz ermittelt hat. Die erste Hälfte der Legislaturperiode stand demnach vor allem im Zeichen der primär konzeptuell-theoretischen Arbeit zahlreicher neuer Digitalkommissionen.

Recht & Steuern

Mobilitätsbudget für Mitarbeiter als Steuersparmodell

Gehaltserhöhungen haben den Nachteil, dass Unternehmen zwar den vollen Betrag zahlen müssen, am Ende des Monats aber abzüglich Steuern nur erschreckend wenig für die Arbeitnehmer übrig bleibt. Immer mehr Firmen suchen darum nach alternativen Anreizen, damit beide Seiten profitieren können. Das Startup Mobiko setzt ähnlich wie die Essensmarken-App Hrmony auf Steuerersparnisse – jedoch mit Fokus auf Mobilitätsausgaben.

Über den Autor
Janine Friebel

Janine Friebel

Janine Friebel wurde 1983 geboren und studierte in Magdeburg Internationales Management. Als Key Account Managerin einer Leipziger Online Marketing Agentur hat sie über mehrere Jahre zahlreiche Kunden im Online Marketing betreut und beraten. Jetzt verantwortet sie das Marketing für die Zandura GmbH und kümmert sich um die Vermarktung der Inhalte auf unternehmenswelt.de.