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KfW: Gründungsgeschehen konstant

Gemäß einer aktuellen Untersuchung der Förderbank Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) haben 66.000 Personen in Deutschland dieses Jahr eine selbstständige Tätigkeit, ein Gewerbe bzw. einen freien Beruf, aufgenommen. Demnach ist ein deutlicher Anstieg der Gründungsaktivitäten im Vergleich zum Vorjahr zu verzeichnen. Dieses Ergebnis basiere aber vor allem auf der Zunahme der Nebenerwerbsgründer.

Gemäß einer aktuellen Untersuchung der Förderbank Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) haben 66.000 Personen in Deutschland dieses Jahr eine selbstständige Tätigkeit, ein Gewerbe bzw. einen freien Beruf, aufgenommen. Demnach ist ein deutlicher Anstieg der Gründungsaktivitäten im Vergleich zum Vorjahr zu verzeichnen. Dieses Ergebnis basiere aber vor allem auf der Zunahme der Nebenerwerbsgründer, wie die Studie zum Gründergeschehen in Deutschland belegt.

Die Anzahl der Menschen die eine Existenzgründung wagten, sogenannte Vollerwerbsgründer, blieb hingegen konstant bei 396.000. Die höchsten Gründerquoten wurden in den Stadtstaaten Berlin, Hamburg und Bremen gemessen. Am Gründungswilligsten zeigten sich der KfW-Studie zufolge Baden-Würtemberg, Hessen, Bayern und Nordrhein-Westfalen. Schlusslichter sind die ostdeutschen Bundesländer sowie das Saarland.

Für dieses Jahr prognostiziert die KfW allerdings einen Rückgang der Gründungsaktivitäten: Das sei vor allem auf eine zu erwartende Abschwächung der konjunkturellen Dynamik sowie auf die immense Verbesserung auf dem Arbeitsmarkt zurückzuführen. Für die geringe Gründungsneigung insgesamt in Deutschland machen Experten vor allem das restriktive deutsche Insolvenzrecht verantwortlich.

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Anne Epperlein