14.01.2010

Bruttoinlandsprodukt in 2009 um 5% gesunken

Die Wirtschafts- und Finanzkrise hat ihre offiziell messbaren Spuren hinterlassen und die deutsche Wirtschaft ist im Jahr 2009 um ca. 5% eingebrochen. Dank Abwrackprämie und diverser anderer, aus Steuergeldern und neuen Schulden finanzierter, Konjunkturmaßnahmen konnte ein noch größerer Einbruch verhindert werden bzw. wird dieser bspw. in der Automobilindustrie erst zeitversetzt kommen.

Die Wirtschafts- und Finanzkrise hat ihre offiziell messbaren Spuren hinterlassen und die deutsche Wirtschaft ist im Jahr 2009 um ca. 5% eingebrochen. Dank Abwrackprämie und diverser anderer, aus Steuergeldern und neuen Schulden finanzierter, Konjunkturmaßnahmen konnte ein noch größerer Einbruch verhindert werden bzw. wird dieser bspw. in der Automobilindustrie erst zeitversetzt kommen.

Während sich der private Konsum, bedingt durch die Abwrackprämie, auf einem fast konstanten Niveau zu den Vorjahren bewegt hat, sind insbesondere die Exporte und Neuinvestitionen der Unternehmen massiv zurückgegangen. Das Staatsdefizit hat sich entsprechend weiter erhöht und stieg, bezogen auf Sozialversicherungen, Bund, Länder und Kommunen, auf 77,2 Mrd. Euro. Gegen die im EU-Stabilitätspakt festgesetzte Verschuldungsgrenze von maximal 3% des Bruttoinlandsproduktes wurde mit 3,2% verstoßen.

Die Aussichten für 2010 sind deutlich besser, da bereits im Sommer 2009 die Rezession beendet wurde und die Exporte und Investitionen wieder leicht anzogen. Für dieses Jahr rechnen Experten mit einem Wachstum von 1,5%, wobei die Arbeitslosigkeit weiter steigen wird. Es ist deshalb in 2010 auch von einer weiter steigenden Anzahl Personen auszugehen, welche eine Existenzgründung als sinnvolle Alternative im Arbeitsmarkt erkennen.

Über den Autor
René Wendler

René Wendler

René hat die letzten 20 Jahre erfolgreich Geschäftsmodelle zur Betreuung von Gründern und Unternehmer aufgebaut. Damals wie heute adressiert er gemeinsam mit seinem Team Solo-Selbstständige und Unternehmen mit weniger als 10 Mitarbeitern, welche weder die mediale noch politische Aufmerksamkeit haben, obwohl sie 95% aller Unternehmen in Deutschland stellen und 60% aller Arbeitsplätze absichern. Daraus entstanden ist auch unternehmenswelt.de, die mittlerweile größte Anlaufstelle für Gründer und Unternehmer in der D/A/CH Region mit über 500.000 Mitgliedern.