01.02.2011

BPO: Mittelständische Unternehmen setzen Auslagerung schneller um

Um effektiver arbeiten zu können oder sich verstärkt auf das Kerngeschäft zu konzentrieren, setzen viele Unternehmen auf das Outsourcing. Eine besondere Form des Outsourcings ist das Business Process Outsourcing (BPO), bei dem ganze Geschäftsprozesse aus dem Backoffice ausgelagert werden. Eine Studie zeigt, dass sich mittelständische Unternehmen mit dem BPO leichter tun, als große Unternehmen.

Um effektiver arbeiten zu können oder sich verstärkt auf das Kerngeschäft zu konzentrieren, setzen viele Unternehmen auf das Outsourcing. Eine besondere Form des Outsourcings ist das Business Process Outsourcing (BPO), bei dem ganze Geschäftsprozesse aus dem Backoffice ausgelagert werden. Eine Studie zeigt, dass sich mittelständische Unternehmen mit dem BPO leichter tun, als große Unternehmen. Die Trendstudie von Steria Mummert Consulting macht deutlich, dass 73 % der deutschen Unternehmen das BPO für einen erfolgskritischen Faktor der eigenen Wettbewerbsposition halten.

Große Unternehmen haben mit der Umsetzung vom Outsourcing jedoch erhebliche Probleme. Nicht einmal jeder siebten Chefetage gelingt es, das BPO innerhalb von 12 Monaten umzusetzen. Bei kleinen und mittelständischen Unternehmen sieht das anders aus, denn hier schafft es mehr als jedes Zweite. Entscheidend für den Erfolg der BPO-Umsetzung in großen Unternehmen ist vor allem die Geschäftsführung. Hat die Auslagerung der Beschaffung, Logistik, des Personalwesens oder der Buchhaltung für die Chefetage Prioriät, so wird die Umsetzung beschleunigt.

54 % der Befragten, denen die BPO-Umsetzung besonders wichtig war, konnten das Outsourcing binnen 12 Monaten abschließen. Die Ursache für die Probleme mit der Umsetzung sei in den hauseigenen Prozessstrukturen der Unternehmen zu finden, so die Macher der Studie. Die Zahlen zeigen auch, welche Geschäftsprozesse am häufigsten von den Unternehmen ausgelagert werden. Jedes dritte Unternehmen gibt das Finanz- und Rechnungswesen, Personalwesen oder die Logistik an andere Dienstleister ab. 41 % lagern die Reisekostenabrechnung aus.

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Kristin Lux