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08.02.2014

News aus der Onlinewelt - 2014/ Woche 6

US-Unternehmen veröffentlichen Daten der NSA; Mbrace erhält siebenstellige Finanzierung; Goldman Sachs, J.P. Morgan und Morgan Stanley bringen Zalando an die Börse; Neue Konkurrenz für Goolge in Berlin; Youtube´s Milliarden für die Musikindustrie; Am 4. Februar 2004 startete Mark Zuckerberg die Webseite thefacebook.com - 10 Jahre Facebook

US-Unternehmen veröffentlichen Daten der NSA

Die US-Behörden haben die eigenen Spionagebestimmungen gelockert und damit den Internetkonzernen erlaubt, die Anzahl der Geheimdienstabfragen von Nutzerdaten zu veröffentlichen. Facebook, Google, Microsoft und Yahoo habe diese Änderung gleich genutzt. Danach musste Yahoo Daten von über 30.000, Microsoft von über 15.000, Google von über 9.000 und Facebook von über 5.000 Nutzerkonten an die NSA übergeben.

Mbrace erhält siebenstellige Finanzierung

Die Kennenlern-App Mbrace hat eine Millionenfinanzierung erhalten. Die Investoren setzen sich aus Astutia, Paus Venturas und der IBB Beteiligungsgesellschaft zusammen. Überzeugt hat die App nach dem US-Vorbild Tinder besonders durch das erfahrende Gründerteam von Jan Tillman, Lukas Krauter und Ruben Haas.

Goldman Sachs, J.P. Morgan und Morgan Stanley bringen Zalando an die Börse

Das Berliner Startup Zalando geht an die Börse. Das steht (auch ohne offizielle Stellungnahme) so gut wie fest. Nun sickerte durch, dass Zalando für den Börsengang die Schwergewichte unter den Banken beauftragen will. Nach Angaben der Sunday Times wurden mit Goldman Sachs, J.P. Morgan und Morgan Stanley bereits erste Verträge unterzeichnet.

Neue Konkurrenz für Goolge in Berlin

Die russische Suchmaschine Yandex ist auf Expansionskurs und kommt nach Berlin. Am Alexanderplatz baut das Unternehmen ein neues Forschungs- und Entwicklerteam auf. Ziel sei es, zuerst den Kartendienst des Internet-Riesen weiterzuentwickeln. Nach eigenen Angaben ist Yandex die viertgrößte Suchmaschine der Welt nach Google, Baidu und Yahoo.

Youtube´s Milliarden für die Musikindustrie

über 30 Prozent der auf Youtube angeschauten Videos sind Musikvideos. Für jedes dieser angeschauten Musikvideos bezahlt Google als Inhaber von Youtube einen marginalen Betrag an die Musikindustrie. Die Summe dieser Gelder beträgt für das Jahr 2013 mehr als 1 Milliarde US-Dollar. Doch den Musiklabels ist das zu wenig. Anhand der Zugriffszahlen müsste Google eigentlich viel höhere Beträge zahlen, so die Argumentation der Musikbrache.

10 Jahre Facebook

Am 4. Februar 2004 startete Mark Zuckerberg die Webseite thefacebook.com als Student an der Harvard Universität. Dass er damit eine globale Bewegung mit mittlerweile mehr als 1,2 Milliarden Nutzern auslöst, hatte er sicher nicht gedacht.

Über den Autor

Sven Philipp