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Diversifikation

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In der Wirtschaftswissenschaft bezeichnet der Begriff Diversifikation eine Ausweitung des Sortiments. Die Diversifikation ist auf neue Produkte auf neuen Märkten bezogen. Unterscheiden werden kann in der horizontalen, vertikalen und lateralen Diversifikation. Der Begriff wird voallem in der Produktpolitik, aber auch bei einer Geldanlage gebraucht. Diversifikationen sollten noch nicht kurz nach Existenzgründung vorgenommen werden, wenn das Unternehmen noch nicht gefestigt ist.

Bei der horizontalen Diversifikation nimmt das Unternehmen ein neues Produkt in einer vorhandenen Wirtschaftsstufe in sein Sortiment auf. Bei der vertikalen Diversifikation wird das Programm erweitert um Produkte, die vor- oder nachgelagerten Wirtschaftstufen angehören, wie z. B. ein Autohersteller, der noch zusätzlich Reifen produziert. Bei der lateralen Diversifikation werden neue Produkte eingeführt, die in keinem Zusammenhang zum bisherigen Programm stehen.

Der Hersteller nimmt eine Risikoverlagerung vor, da das unternehmerische Riskio auf unabhängige Branchen verteilt wird. Neben der Produktdiversifikation gibt es die Anlagediversifikation, bei der in verschiedene Finanzanlagen investiert wird. Instrumente können Immobilien, Aktie oder eine Option sein. Als Anlageziele gibt es die Renditemaximierung wo eine hohe Rendite bei gleichbleibendem Risiko erzielt werden soll und die Risikominimierung, die das Verlustrisiko bei vorgegebener Rendite begrenzen soll.