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Aktienrückkauf

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Wenn eine Aktiengesellschaft eigene emittierte Aktien zurückkauft, wird von einem Aktienrückkauf gesprochen. Der Begriff bezieht sich daher auf diese Rechtsform allein. Der Rückkauf ist jedoch nur unter bestimmten Voraussetzungen und Auflagen möglich. Die einzelnen Regelungen dazu sind im Aktiengesetz festgeschrieben. Darüber hinaus bedarf der Rückkauf von Aktien grundsätzlich der Genehmigung von den Aktionären auf der Hauptversammlung.

Für einen Aktienrückkauf müssen bestimmte Gründe vorliegen, die ebenfalls gesetzlich geregelt sind und nachweisbar sein müssen. In der Regel entscheiden sich Unternehmen für die Maßnahme, um einen größeren, absehbaren Schaden von der Gesellschaft abzuwenden. Darüber hinaus kann durch einen Rückkauf überflüssiges Eigenkapital an die einzelnen Aktionäre zurückgeführt und der Aktienkurs stabilisiert werden.

Eine weitere wichtige Auflage durch das Aktiengesetz ist, dass der Rückkauf prozentual begrenzt ist. Das heißt, ein Unternehmen kann nur einen bestimmten Anteil der Aktien zurückkaufen. Auch der Zeitraum für den Rückkauf ist gesetzlich geregelt. Er beginnt mit der Erlaubnis zum Aktienrückkauf und endet automatisch nach einer bestimmten festgelegten Frist.