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11.10.2010

Unternehmensinsolvenzen: Erneuter Rückgang im Juli 2010

Eine ausgewogene Wirtschaftslage zeichnet sich nicht nur durch die Zunahme der Unternehmensgründungen aus, sondern auch dadurch, dass bereits bestehende Unternehmen ihre Position auf dem Markt erfolgreich verteidigen können. In diesem Jahr scheint sich eine positive Entwicklung abzuzeichnen - so lassen sich die jetzt zu den Insolvenzen veröffentlichten Zahlen des Statistischen Bundesamts deuten.

Eine ausgewogene Wirtschaftslage zeichnet sich nicht nur durch die Zunahme der Unternehmensgründungen aus, sondern auch dadurch, dass bereits bestehende Unternehmen ihre Position auf dem Markt erfolgreich verteidigen können. In diesem Jahr scheint sich eine positive Entwicklung abzuzeichnen - so lassen sich die jetzt zu den Insolvenzen veröffentlichten Zahlen des Statistischen Bundesamts deuten.

Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes ist die Anzahl der Unternehmensinsolvenzen auch im Juli 2010 wieder deutlich zurückgegangen. Die Amtsgerichte hatten im Juli 2010 2.760 Unternehmensinsolvenzen zu verzeichnen. Das waren 9,4% weniger als im Juli des Vorjahres. Was die Verbraucher betrifft, so waren hier die Insolvenzen im Juli 2010 mit 9.344 Fällen um 2,3 % niedriger als im Juli 2009, so das Statistische Bundesamt.

Insgesamt wurden von Januar bis Juli dieses Jahres 19.228 Unternehmensinsolvenzen und 63.208 Insolvenzen von Verbrauchern registriert. Besonders das verarbeitende Gewerbe, die Bereiche Information und Kommunikation sowie der Handel zeigten starke Rückgänge der Unternehmensinsolvenzen. Die vom Bundesamt für Statistik monatlich veröffentlichte Insolvenzstatistik ergibt sich aus den Angaben über Insolvenzen von Unternehmen und natürlichen Personen, welche von den Insolvenzgerichten übermittelt werden. Die Länderergebnisse werden anschließend im Statistischen Bundesamt zum Bundesergebnis zusammengefasst.

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Kristin Lux