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29.04.2013

Unternehmer sehen rot bei den rot-grünen Steuerplänen

"Das sei der Niedergang Deutschlands". "Diese Steuern sind Kreuzgefährlich". "Ein Sagrnagel für den Mittelstand". Die negativen Töne aus der Unternehmerschicht zu den rot-grünen Steuerplänen werden immer lauter. Es werden emotionale Reden gehalten "Wir Familienunternehmer stellen über 60 Prozent der Arbeitsplätze" und weiter "Rund 80 Prozent aller Ausbildungsplätze gibt es bei uns Familienunternehmern".

"Das sei der Niedergang Deutschlands". "Diese Steuern sind Kreuzgefährlich". "Ein Sargnagel für den Mittelstand". Die negativen Töne aus der Unternehmerschicht zu den rot-grünen Steuerplänen werden immer lauter. Es werden emotionale Reden gehalten "Wir Familienunternehmer stellen über 60 Prozent der Arbeitsplätze" und weiter "Rund 80 Prozent aller Ausbildungsplätze gibt es bei uns Familienunternehmern". sagte Lutz Goebel Präsident das Familienunternehmerverbands.

Das Ziel ist für die Unternehmer ganz klar. Sie wollen ihre Unternehmen und so den deutschen Mittelstand auf Wachstumskurs halten. Wehe man drückt dieses Wachstum mit neuen Steuern ab. Es wird viel mit Fakten argumentiert. Lohnstückkosten, Energiekosten, die Bildungspolitik und die Staatsschulden. Alles spricht ganz klar dafür, dass neue Steuern Deutschland das Wachstum abdrehen würden und es so uns allen schlechter gehen wird. Zumindest wenn es nach Lutz Goebel geht.

Dass Jürgen Trittin und Peer Steinbrück da anderer Meinung sind, ist wahrscheinlich jedem bewusst. Besonders das Wahlprogramm der Grünen spricht da eine entsprechende Sprache. Man will endlich, dass wieder alle vom deutschen Wohlstand profitieren und der alleinige Weg dahin geht über eine steuerliche Umverteilung. So wollen die Grünen zum Beispiel den Harz-IV Satz und die Renten erhöhen. Weiter soll die Gesellschaft modernisiert werden und vor allem ökologischer werden. Denn wenn wir mit noch mehr Wachstum und noch mehr Konsum die Gesellschaft voran bringen, wird das alles in einer ökologischen Wachstumskatastrophe enden. Wenn nicht für uns dann für unsere Kinder. Auch hier wird viel mit Fakten und Zahlen gesprochen.

Unternehmer gegen Grüne. Grüne gegen Industrielle. Und die Industriellen schütteln die Hand vom Herrn Steinbrück? Ganz so extrem geht es noch nicht in Deutschland zu. Wahrscheinlich wird die absolute Wahrheit auch in keinen der Lager zu finden sein, sondern wie immer irgendwo dazwischen. So gibt denn die Diskussion vor allem Eines: Einen guten Vorgeschmack auf die kommende Bundestagswahl. Dort werden dann die Ökos, Familienunternehmer und Beschützer des deutschen Mittelstandes, Industrielle, Rentner, Harz-IV-Empfänger, alle anderen und natürlich auch angehende Existenzgründer Existensgründer ausgestattet mit einer Stimme die Richtung des Landes vorgeben. Bis dahin wird viel geredet werden. Was dann auch tatsächlich passiert, steht auf einem anderen Blatt geschrieben.

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Sven Philipp