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17.06.2010

1. Quartal 2010: Anzahl der Gründungen großer Betriebe gesunken

Bei der Gründung des eigenen Unternehmens fangen die meisten erst einmal klein an. Doch schon die Wahl der Rechtsform und die Beschäftigungszahl sowie der gesamte Businessplan lassen darauf schließen, ob daraus später ein kleines oder ein eher großes Unternehmen werden soll. Aktuelle Zahlen zeigen jetzt, dass Gründungen von perspektivisch großen Unternehmen eher selten sind.

Bei der Gründung des eigenen Unternehmens fangen die meisten erst einmal klein an. Doch schon die Wahl der Rechtsform und die Beschäftigungszahl sowie der gesamte Businessplan lassen darauf schließen, ob daraus später ein kleines oder ein eher großes Unternehmen werden soll. Aktuelle Zahlen zeigen jetzt, dass Gründungen von perspektivisch großen Unternehmen eher selten sind.

Das statistische Bundesamt teilte jetzt mit, dass im ersten Quartal 2010 circa 41 000 Unternehmen gegründet wurden, die aufgrund ihrer Rechtsform auf eine größere wirtschaftliche Bedeutung schließen lassen. Das sind 1,8% weniger als 2009. Hier war die Zahl der Gründungen größerer Betriebe noch um 3% gegenüber 2008 gestiegen. Im Gegensatz dazu wurden im ersten Quartal 2010 rund 79 000 Kleinunternehmen gegründet, was 5,5% mehr sind als im Vorjahr. Die Zahl der gegründeten Nebenerwerbsbetriebe lag bei 72 000, ein Anstieg um 9,5%.

Positiv ist: die Zahl der Unternehmensaufgaben ist gesunken. Im ersten Quartal 2010 hatten rund 36 000 größere Unternehmen den Betrieb aufgegeben, rund 2,8% weniger als im ersten Quartal 2009. Bei den Kleinunternehmen liegt diese Zahl bei 80 000, rund 7,1% niedriger als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Die Zahl der Gewerbeabmeldungen ist insgesamt um 4,6% gesunken. Gründe für eine Gewerbeabmeldung sind Schließungen, aber auch Unternehmensübergaben und Umwandlungen.

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Kristin Lux