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30.03.2011

Die Hälfte der Beschäftigten arbeitet mit dem Internet

Die Arbeit mit dem Internet ist zur Selbstverständlichkeit geworden. Ob als Informationsquelle, Kommunikationsmittel oder Marketing -Instrument - es gibt kaum eine Rolle, die das Internet nicht übernimmt. Wie der Hightech-Verband Bitkom mitteilt, ist das Internet längst nicht mehr aus dem Arbeitsleben wegzudenken. 49 % aller Beschäftigten in Deutschland nutzen das Web bei ihrer täglichen Arbeit.

Die Arbeit mit dem Internet ist zur Selbstverständlichkeit geworden. Ob als Informationsquelle, Kommunikationsmittel oder Marketing -Instrument - es gibt kaum eine Rolle, die das Internet nicht übernimmt. Wie der Hightech-Verband Bitkom mitteilt, ist das Internet längst nicht mehr aus dem Arbeitsleben wegzudenken. 49 % aller Beschäftigten in Deutschland nutzen das Web bei ihrer täglichen Arbeit.

Im Jahr 2004 waren es erst 29 %, die im Rahmen ihrer Arbeit auf das Internet zurückgriffen. Unterschiede zeigen sich heute vor allem in den verschiedenen Branchen. 94 % aller Mitarbeiter von Medienunternehmen arbeiten regelmäßig mit dem Internet, in der IT-Branche sind es 88 %, in der Finanzwirtschaft 86 %, im Handel 53 % und im Baugewerbe 28 %. Vergleicht man den Interneteinsatz von Deutschland mit anderen europäischen Ländern, so findet sich Deutschland auf Platz 8 wieder. 2004 lag Deutschland noch auf Platz 12 - ein deutlicher Sprung nach oben ist also zu verzeichnen.

In Dänemark, Finnland, Schweden und Norwegen spielt das Internet im Arbeitsalltag am häufigsten eine Rolle. Die skandinavischen Länder stellen in diesem Bereich die absoluten Spitzenreiter dar. Hier herrschen bei den Unternehmen Nutzungsraten von 60 %. Die Schlusslichter im europäischen Vergleich bilden Bulgarien (20 % Nutzungsrate) und Rumänien (23 %). Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer, Bitkom-Präsident, betont dabei, dass die digitale Spaltung mitten durch Europa verläuft. Zentrales Ziel der europäischen Wirtschaftspolitik sollte daher eine ausgeglichene technologische Entwicklung sein, da der Grad der IT-Nutzung wichtig für die gesunde Entwicklung von Volkswirtschaften in aller Welt sei, so Scheer.

Über den Autor

Verena Freese