11.04.2014

unternehmenswelt Gründer-Story "Nicolai Friedrichsen"

"Wenn jetzt noch Dein Bauchgefühl stimmt, wirst Du Erfolg haben."

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"Ich war fünf Jahre im Angestelltenverhältnis und habe mich dann bewusst für einen Richtungswechsel entschieden." Wie viele andere Gründer auch wollte Nicolai Friedrichsen mehr berufliche Freiheiten haben. Er nutze das Franchise-System Rhein-Main Immobiliencenter. Wie er sich selbstständig machte und was es für die Selbstständigkeit braucht verrät Nicolai Friedrichsen exklusiv in seiner Gründerstory

unternehmenswelt Gründer-Story

Wie sind Sie auf den Namen Ihres Unternehmens gekommen?

Nicolai Friedrichsen: Da ich als selbständiger Immobilienmakler dem regionalen Maklernetzwerk Rhein-Main Immobiliencenter (RMI) beigetreten bin, musste ich mir keine Gedanken über einen treffenden Namen machen. RMI steht mit seinem starken Namen in der Region für lange Erfahrung in der Vermittlung von Immobilien. Der hohe Bekanntheitsgrad der Marke hat mir so manche Tür geöffnet und den Einstieg erleichtert.

Warum lieber selbstständig als angestellt?

Nicolai Friedrichsen: Ich war fünf Jahre im Angestelltenverhältnis und habe mich dann bewusst für einen Richtungswechsel entschieden. Ich möchte beruflich Freiheiten haben, die ich als Angestellter so nicht hätte. Freie Zeiteinteilung zum Beispiel ist mir wichtig. Ich möchte Arbeiten wann, wo und wie ich will. Gleichzeitig nehme ich unternehmerische Entscheidungen gern selbst in die Hand. Das hat Vor- und Nachteile, Erfolg und Misserfolg liegen dicht zusammen. Aber nur so funktioniert es für mich.

Gibt es eine bestimmte Philosophie, nach der Sie als Unternehmer handeln?

Nicolai Friedrichsen: Ja: "Behandle jeden Kunden oder Geschäftspartner so wie Du selbst behandelt werden möchtest." Daraus ergibt sich ein hoher Anspruch an meine Tätigkeit als Immobilienmakler. Ich bin nahezu rund um die Uhr für meine Kunden da und gehe auf ihre Wünsche ein. Kunden sind oft überrascht und honorieren es, wenn man mehr für sie tut, als sie erwarten.

Wie hat Ihnen die Erstellung eines Businessplans bei Ihrer Existenzgründung geholfen?

Nicolai Friedrichsen: Irgendwann im Spätsommer 2012 habe ich beschlossen, Menschen bei der Suche nach ihrer Traumimmobilie zu helfen. Das klingt ein wenig nach Idealismus und Romantik, ein Businessplan mit Zahlen und Entwicklungsprognosen passt da nicht so richtig rein. Nach einiger Zeit wurde mir klar, dass er einem vor überzogenen Erwartungen bewahrt und davor sich zu verkalkulieren.

Wie haben Sie sich auf die Existenzgründung vorbereitet?

Nicolai Friedrichsen: Ich habe tatsächlich in dem ein oder anderen Buch für Existenzgründer geschmökert. Darin findet man viele gute Anregungen, worauf man achten sollte, wenn man sich selbständig macht. Richtigerweise wird einem geraten, sich genau zu überlegen, ob man überhaupt der Typ für die Selbstständigkeit ist. Darüber hinaus gehörte für mich eine fachliche Schulung durch das Rhein-Main Immobiliencenter zur Vorbereitung.

Wie haben Sie Ihre Geschäftsidee finanziert?

Nicolai Friedrichsen: Auch wenn man nicht gleich einen eigenen Laden eröffnen muss, braucht man für die professionelle Immobilienvermittlung etwas Startkapital. Einen Computer mit Internetzugang hatte ich, hinzu kamen ein wenig Büroausstattung, Kosten für die Gewerbeanmeldung, die monatlichen Lizenzgebühren für den Franchisegeber und ein Marketingbudget für Flyer, Anzeigen usw. Das konnte ich anfänglich aus den Ersparnissen finanzieren, bis die ersten Aufträge reinkamen.

Welche Beratungen haben Sie bei der Gründung genutzt?

Nicolai Friedrichsen: Zunächst hatte ich auf Unterstützung des Arbeitsamtes gehofft, da ich von den Existenzgründerseminaren gehört hatte. Weil ich jedoch meine Festanstellung damals gekündigte hatte, um mich neuen Herausforderungen zu stellen, winkte man beim Amt ab. Sinngemäß sagte man mir, dass ich meine Arbeitslosigkeit selbst herbeigeführt hatte und man mir daher nicht helfen könne. Glücklicherweise habe ich in meiner Familie und meinem Freundeskreis Selbstständige, die mir Tipps gaben. Mein Steuerberaterstand mir ebenfalls mit Rat und Tat zur Seite.

Wer ist Ihre Zielgruppe?

Nicolai Friedrichsen: Im Prinzip spreche ich jeden an, der sich mit Immobilien beschäftigt. In der Regel sind das Verkäufer und Kaufinteressenten, aber auch Vermieter und Mieter. Beispielsweise berate ich Sie als Eigentümer jederzeit, wenn Sie Fragen rund um Ihre Immobilie haben, ob Sie verkaufen möchten oder nicht. Falls ich mal nicht weiterhelfen kann, etwa bei juristischen oder bautechnischen Fragen, verweise ich Sie an einen kompetenten Fachmann.

Kommt die Arbeit mit anderen Geschäftspartnern für Sie in Frage?

Nicolai Friedrichsen: Kooperationen sind wichtig. So sind wir bei RMI beispielsweise über einen Immobilienpool mit Maklern in ganz Deutschland verbunden, um schnell Käufer für Objekte zu finden, die wir vermitteln. Gleichzeitig können wir Kaufinteressenten auch Immobilien von unseren Kollegen anbieten. Auch in anderen Bereichen sind wir für neue Geschäftsideen und Partnerschaften jederzeit offen.

Stellen Sie sich vor Ihr bester Freundin/Freund will sich selbstständig machen. Welchen Rat geben Sie ihr/ihm?

Nicolai Friedrichsen: Prüfe, ob Deine Idee erfolgreich sein kann. Ist Dein Standort gut? Wen willst Du erreichen? Warum soll man Dich beauftragen oder Dein Produkt kaufen? Sprich möglichst mit Akteuren aus der Branche. Und nicht zuletzt, überlege ob Du auf ein festes Gehalt und freie Wochenenden verzichten kannst. Wenn jetzt noch Dein Bauchgefühl stimmt, wirst Du Erfolg haben.

Wir bedanken uns bei Nicolai Friedrichsen und wünschen weiterhin viel Erfolg!

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Sven Philipp

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