Handwerksbetriebe

Handwerksbetriebe gründen

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Handwerksbetriebe führen gewerbliche Tätigkeiten aus, bei denen die Produkte in der Regel auf Bestellung gefertigt werden und Dienstleistungen auf Nachfrage erbracht werden. Die Handwerksbetriebe stehen mit ihrer Tätigkeit der industriellen Massenproduktion gegenüber. Das Handwerksgewerbe unterliegt in Deutschland der Handwerksordnung. Die Defintion von Handwerk erstreckt sich über die in der Handwerksordnung ausgewiesenen Bereiche.

Das Handwerk gilt als vielseitiger Wirtschaftsbereich. Es gibt mittelständische Handwerksbetriebe mit mehreren Hundert Mitarbeitern aber auch Kleinstbetriebe. Aufgrund ihres Leistungsspektrums sind Handwerksunternehmen meist lokal oder regional orientiert, hinsichtlich des Arbeits- als auch des Absatzmarktes. Ein großes Problem im Handwerksbereich ist die Schwarzarbeit, die mit steigender Tendenz bereits einen erheblichen Teil des Bruttoinlandsproduktes in Deutschland ausmacht.

Ein entscheidender Erfolgsfaktor für die Wettbewerbsfähigkeit der Handwerksbetriebe ist die Qualifikation ihrer Mitarbeiter. Der Facharbeiteranteil in diesem Bereich beträgt keine 50 % und der Frauenanteil liegt unter dem gesamtwirtschaftlichen Durchschnitt. Die Mitarbeiter in kleinen Handwerksbetrieben nutzen sehr selten externe Weiterbildungsmaßnahmen im Gegensatz zu den Großbetrieben. Als Zukunftsperspektiven für die Handwerksbetriebe kann man z. B. verzeichnen, dass viele als Klein- und mittelständische Unternehmen sehr flexibel und dynamisch im Wettbewerb agieren können sowie dass das Handwerk in Deutschland innovative Beiträge zu Produktentwicklungen liefert.

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