Vorlagen Kündigung

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Befinden sich Unternehmer in der Position des Arbeitgebers ist es häufig unerlässlich Kündigungen gegenüber Mitarbeitern auszusprechen, gleich aus welchem Grund. Eine Kündigung kann aus betriebsbedingten Gründen nicht vermeidbar sein oder das Verhalten eines Angestellten hat zur ordentlichen verhaltensbedingten Kündigung geführt. Die Vorlagen bezüglich der Kündigung enthalten verschiedene Arten der Kündigung. Für den Arbeitgeber ist stets wichtig, genau auf die Fristen zu achten, je nach Kündigungsform können diese sehr unterschiedlich bestimmt sein. Die Vorlagen für die Kündigung bieten aber auch dem Existenzgründer eine Vorlage für die Kündigung bei seinem bisherigen Arbeitgeber, um die Selbstständigkeit im Haupterwerb auszuüben. Optimal ist für den Existenzgründer jedoch immer, wenn die Entlassung durch den Arbeitgeber herbeigeführt wird, um Sperrzeiten bei der Arbeitsagentur zu vermeiden.

Vorlagen Kündigung

Änderungskündigung
Eine Änderungskündigung wird stets aus betriebsbedingten Gründen ausgesprochen. Bevor der Arbeitgeber eine Änderungskündigung ausspricht, sucht er in der Regel das Gespräch mit seinem Arbeitnehmer. In einem solchen Gespräch verständigen sich Arbeitgeber und Arbeitnehmer auf die inhaltlichen Bestimmungen der Änderungskündigung.Der Arbeitgeber muss sich bei der Änderungskündigung ebenso wie bei der normalen Kündigung an die gesetzlichen Bestimmungen im Arbeitsrecht halten. Daher muss der Arbeitgeber sich bei einer Änderungskündigung auf Änderungen beschränken, die dem Arbeitnehmer auch billigerweise zugemutet werden können. Unbestimmte Änderungsangebote führen jedoch zur Unwirksamkeit der Änderungskündigung.
Aufhebungsvertrag
Ein Aufhebungsvertrag wird im Gegensatz zur Kündigung nicht nur vom Arbeitgeber, sondern auch vom Arbeitnehmer gewollt. Oft wird aber die Initiative für einen Aufhebungsvertrag von Seiten des Arbeitgebers ergriffen, um eine betriebsbedingte Kündigung zu umgehen. Der Vorteil für den Arbeitgeber besteht darin, dass durch die Einigung mit dem Arbeitnehmer eine Kündigungsschutzklage ausgeschlossen wird.Sofern der Arbeitnehmer mit den inhaltlichen Bestimmungen des Aufhebungsvertrages, insbesondere mit der Höhe der Abfindung einverstanden ist, gilt der Aufhebungsvertrag für den Arbeitgeber als bessere Alternative zur Kündigung. Der Arbeitnehmer sollte jedoch gut abwägen ob er einem Aufhebungsvertrag zustimmt, besonders, wenn im Anschluss die Arbeitslosigkeit droht, läuft der Arbeitnehmer mit der Unterzeichnung eines Aufhebungsvertrages Gefahr eine Sperrfrist beim Arbeitsamt zu erhalten.
Außerordentliche Kündigung (Arbeitgeber)
Eine außerordentliche Kündigung wird seitens des Arbeitgebers immer dann erteilt, wenn die Einhaltung der gesetzlichen Kündigungsfristen für den Arbeitgeber unzumutbar sind.
Ausgleichsquittung
Wird das Arbeitsverhältnis beendet, gleich aus welchem Grund, sollte der Arbeitgeber vom Arbeitnehmer die Unterzeichnung einer Ausgleichsquittung verlangen. Mit der Ausgleichsquittung bestätigt der Arbeitnehmer den Empfang seiner Arbeitspapiere, wie Zeugnis, Urlaubsbescheinigung, Lohnsteuerkarte oder Versicherungsnachweis. Des Weiteren erklärt der Arbeitnehmer, dass jegliche Ansprüche aus dem Arbeitsverhältnis abgegolten sind. Der Arbeitgeber hat jedoch keinen Rechtsanspruch auf die Unterzeichnung einer Ausgleichsquittung seitens des Arbeitnehmers. Ein Arbeitnehmer wird daher nur dann eine Ausgleichsquittung unterschreiben, sofern Einigung über die Beendigung des Arbeitsverhältnisses herrscht.
Betriebsbedingte Kündigung
Für eine betriebsbedingte Kündigung müssen Gründe vorliegen, die es dem Unternehmer nicht möglich machen den Arbeitnehmer weiterhin zu beschäftigen. Ein betriebsbedingter Kündigungsgrund kann sich beispielsweise aus der Einstellung oder Einschränkung von Produktion ergeben. …
Betriebsbedingte Kündigung Abfindungsangebot
Grundsätzlich ist der Arbeitgeber bei einer rechtmäßig ausgesprochenen betriebsbedingten Kündigung nicht verpflichtet dem Arbeitnehmer eine Abfindung zu zahlen. Im Fall einer betriebsbedingten Kündigung kann ein Abfindungsangebot an den Arbeitnehmer jedoch nützlich sein. …
Checkliste betriebsbedingte Kündigung
Spricht der Arbeitgeber eine betriebsbedingte Kündigung aus, so muss diese nach dem Kündigungsschutzgesetz auch sozial gerechtfertigt sein. Zudem müssen für eine betriebsbedingte Kündigung Gründe vorgelegen haben, die eine Weiterbeschäftigung nicht möglich machen. …
Kündigungsvollmacht
Ein Arbeitgeber darf grundsätzlich nur persönlich Mitarbeitern kündigen. Es besteht jedoch die Möglichkeit, m.H. einer Vollmacht, die einem Rechtsnachfolger ausgesprochen werden kann, auch diesen zur Kündigung von Angestellten zu befähigen.
Ordentliche Kündigung (Arbeitgeber)
Durch die ordentliche Kündigung wird das Beschäftigungsverhältnis fristgemäß beendet. In den vielen Fällen ist das Recht des Arbeitgebers zur ordentlichen Kündigung eingeschränkt.
ordentliche personenbedingte Kündigung
Eine arbeitsrechtliche Kündigung kann aus verschiedenen Gründen erfolgen. In der Regel werden die Kündigungsgründe in personen- verhaltens- und betriebsbedingte Kündigungsgründe unterschieden.
Ordentliche verhaltensbedingte Kündigung
Spricht der Arbeitgeber eine ordentlich verhaltensbedingte Kündigung aus, so hat im Vorfeld der Arbeitnehmer durch sein Verhalten einen Anlass zur Kündigung gegeben.
Vereinbarung zur Weiterbeschäftigung
Eine Vereinbarung zur Weiterbeschäftigung zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber wird geschlossen, wenn für ersteren eine Kündigung vorliegt, die dieser für ungerechtfertigt hält.
Wettbewerbsverbot nachträglich
Unter einem Wettbewerbsverbot versteht man die Einschränkung der wirtschaftlichen Betätigung eines Arbeitnehmers in Bezug auf eine bestehendes oder vergangenes Arbeitsverhältnis. In der Regel wird ein Wettbewerbsverbot nachträglich vereinbart, da der Arbeitgeber erst im Laufe seines Arbeitsverhältnisses mit Aufgaben und Firmeninterna betraut wird, die dem Arbeitgeber Anlass zur Vereinbarung eines Wettbewerbsverbot geben.Ein Wettbewerbsverbot, das nachträglich vereinbart wurde,ist nur für maximal 2 JAhre nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses zulässig. Zudem muss der Arbeitgeber dem Arbeitnehmer für den entsprechenden Zeitraum in dem das Wettbewerbsverbot gilt, eine angemessene Entschädigung zahlen. Der Gesetzgeber schreibt hier eine Mi8ndesthöhe von 50 % des letzten Gehalts vor, die so genannte Karenzentschädigung.
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