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Plankostenrechnung

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Die Plankostenrechnung dient vorwiegend der Betriebskontrolle. Als Instrument dafür verwendet sie den Soll-Ist-Vergleich von Kosten. Hierbei werden die tatsächlich angefallenen Kosten (Ist-Kosten) mit den Kosten verglichen die man vorher für zukünftige Perioden geplant hat (Plankosten). Man unterscheidet zwei Arten der Plankostenrechnung, zum einen die starre Plankostenrechnung und zum anderen die flexible Plankostenrechnung. Für die Mini GmbH können beide Varianten angewandt werden.

Die starre Plankostenrechnung ist einfacher und schneller und deshalb für Unternehmer in der Existenzgründung geeignet. Hier werden zunächst Plankosten ermittelt (alle Kosten die bei einem bestimmten Grad der Beschäftigung anfallen könnten), anschließend erfolgt die Ermittlung der verrechneten Plankosten und letzten Endes ergibt sich die Gesamtabweichung aus der Differenz zwischen Istkosten und verrechneten Plankosten. Probleme können daraus entstehen, dass keine Trennung von variablen und fixen Kosten vorgenommen wird.

Besser und aufwendiger ist die flexible Plankostenrechnung. Es zeichnet sich dadurch aus, dass das System besser an die tatsächlichen Verhältnisse angepasst werden kann indem Sollkosten mit herangezogen werden. Zudem findet auf der Kostenstellenebene eine Trennung von Fixkosten und variablen Kosten statt. Angaben über die Kostenplanung und Kostenrechnung sind Bestandteil vom Businessplan der ein wichtiges Planungs- und Arbeitsinstrument für den Existenzgründer und Kapitaligeber ist.