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Penetrationsstrategie

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Die Penetrationsstrategie gehört zur Preispolitik von Unternehmen. Dabei sind die Produktpreise bei Markteintritt zunächst noch sehr niedrig und steigen nach erfolgreicher Aufnahme am Markt sukzessive an. Wie hoch die geplanten Preise der Produkte bei der Existenzgründung sind, halten die Gründer im Businessplan fest. Bei der Unternehmensgründung wird die Penetrationsstrategie vor allem genutzt um erstmal eine breite Masse am Markt zu erreichen und an die Unternehmung zu binden.

Nach erfolgreicher Existenzgründung und Etablierung am Markt werden die Produktpreise dann sukzessive angehoben. Um die Penetrationsstrategie durchführen zu können muss das Unternehmen einen großen Absatzmarkt haben, es dürfen nur wenige Konkurrenten am Markt sein, es müssen Barrieren aufgebaut werden (die den Abbruch bestehender Kundenbeziehungen verhindern) und natürlich benötigt man eine ausreichende Liquidität. Die Angaben über die gewählte Preisstrategie und auch über die Liquidität des Unternehmens müssen im Businessplan dargestellt werden.

Das Gegenstück zur Penetrationsstrategie ist die Abschöpfungsstrategie. Die Mini GmbH kann sie nutzen, um Ihre Podukte zunächst teuer am Markt zu präsentieren und anschließend eine starke Preissenkung vorzunehmen. Diese Strategie eigent sich vor allem bei innovativen Produkten, die noch nicht lange oder gar nicht am Markt sind. Ihr Vorteil gegenüber der Penetrationsstrategie besteht in den hohen Deckungsbeiträgen.