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Pagatorische Kosten

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Pagatorische Kosten sind diejenigen Kosten die durch reale Geld- oder Güterströme verursacht werden. Dazu gehören Lohnkosten oder auch Kosten für Rohstoffe. Sie stehen im Gegensatz zu den kalkulatorischen Kosten die mit den pagatorischen Kosten nicht übereinstimmen, sondern vielmehr zu diesen hinzugerechnet werden. Dies ist wichtig für die Produktkalkulation, wenn man beispielsweise eine Mini GmbH gründet.

Bei der Unternehmensgründung muss im Businessplan genau festgehalten werden, welche Kosten bei der Produktion entstehen. Dazu gehören auch die pagatorischen Kosten (also die realen Geldabgänge). Sie geben bei der Existenzgründung einen Überblick über tatsächlich anfallende Aufwendungen. So kann der Gründer einer Mini GmbH am Businessplan sofort erkennen wie hoch seine zu erwartenden realen Ausgaben sein werden.

Aber auch als Grundlage für die kalkulatorischen Kosten kommt den pagatorischen Kosten bei der Existenzsgründung eine wichtige Rolle zu. Gehen wir beispielsweise von der Produktion von Apfelsaft aus. Der Rohstoffaufwand bezieht sich auf die Äpfel, die Maschinen und die Löhne für die Arbeiter. Aber man darf nicht die Opportunitätskosten vernachlässigen, die zum Beispiel durch Zeitverluste entstehen, wenn die gelieferten Äpfel nicht gut sind und neu geliefert werden müssen. Um alle Faktoren bei der Produktion richtig im Auge zu haben ist es wichtig die einzelnen Kostenarten (also auch die pagatorischen Kosten) einzeln aufzuschlüsseln.