21.02.2019

News zur Steuer auf Onlinewerbung, der EU-Urheberrechtsreform, Evoniks Wagniskapitalfonds uvm.

Woche 8/2019 – Wir fassen für Sie die wichtigsten News aus E-Commerce, Online-Marketing, Startup-Szene & Co. zusammen.

Reddit steigt mit neuen Formaten ins Werbegeschäft ein, der Streit um die Reform zum veralteten EU-Urheberrecht, Evonik stockt seinen Wagniskapitalfonds auf, Milliarden-Deal für Scout24, Deutsche Firmen werden mit Quellensteuer belastet und Amazon startet mit Amazon Moments ein neues Marketingtool zur Kundenbindung. Diese und andere Themen, in den Online News der Woche.

Bundesfinanzministerium plant 15 Prozent Steuer auf Onlinewerbung

Internetkonzerne wie Google & Co. zahlen hierzulande kaum Abgaben. Nach Frontal-21-Recherchen spannen Finanzämter deren deutsche Geschäftspartner ein, um Steuern einzutreiben. So zumindest ergeht es vielen Firmen, die ihr Geld über das Internet verdienen. Das Finanzamt wendete plötzlich eine alte Steuerart neu auf sie an: Weil der Geschäftspartner (z.B. Google) im Ausland sitzt und nicht besteuert werden kann, soll das deutsche Unternehmen 15 Prozent sogenannte Quellensteuer entrichten - um sie sich anschließend vom ausländischen Geschäftspartner erstatten zu lassen, berichtet zdf.de und t3n.de.

Amazon Moments: Neues Marketingtool für Kundenbindungsprogramme gestartet

Amazon startet ein Marketingtool namens Amazon Moments, das sich für die Einrichtung von Marketingkampagnen in Kundenbindungsprogrammen nutzen lässt. Beispielsweise könnte ein SaaS-Anbieter auf seiner Website eine Prämie für Neukunden anbieten. Nach der Registrierung erhält der Neukunde dann einen Link von Amazon Moments und kann sich direkt bei Amazon seine Prämie heraussuchen. t3n.de kennt die Hintergründe zum neuen Marketingtool. 

EU-Urheberrechtsreform: Aufbruch ins unfreie Internet

Dass das aktuelle Urheberrecht veraltet ist, darüber sind sich Befürworter wie Kritikerinnen der Reform schon lange einig. Es stammt aus dem Jahr 2000, damals gab es noch nicht einmal Facebook, Twitter oder YouTube. Doch mit diesem Punkt hören die Gemeinsamkeiten der beiden Lager auch schon auf. Knackpunkt des Streits sind zwei Abschnitte: die Artikel 11 und 13, die regeln sollen, wie viel Geld Verlage für Textausschnitte bekommen und wie Plattformen Urheberrechtsverletzungen verhindern sollen, bevor sie passiert sind. ZEIT Online kennt die Hintergründe. 

Reddit steigt groß ins Werbegeschäft ein: CPC und App Install Ads kommen

Bei Social Media Advertising sind Assoziationen mit Facebook und Instagram, Twitter, YouTube und Snapchat nicht fern. Doch es gibt Alternativen, die für Advertiser und Marken künftig an Gewicht gewinnen könnten. Zuletzt hatte TikTok erste Werbetests veröffentlicht, jetzt stellt Reddit klar, dass es verschiedene neue Ad-Formate bei der Plattform gibt. Nach CPC- können dort nun auch App Install-Kampagnen realisiert werden, berichtet onlinemarketing.de

Evonik: Chemiekonzern stockt Wagniskapitalfonds auf

Im Rennen um innovative Geschäftsideen erhöht Evonik den Einsatz deutlich: 150 Millionen Euro werde man in den kommenden Jahren in Start-ups investieren, teilte der Spezialchemiekonzern heute mit. Der erste, 2012 aufgelegte, Wagniskapitalfonds der Essener hatte ein Volumen von 100 Millionen Euro. Das frische Kapital soll wie bisher in Chemie-, Medizintechnik- und Agrar-Start-ups investiert werden, kommentiert die Wirtschaftswoche Gründer.

Milliarden-Deal: Investoren wollen Scout24 kaufen

Der Betreiber von Deutschlands größtem Wohnungs- und Häuser-Portal ImmobilienScout24 steht vor der Übernahme durch Finanzinvestoren. Blackstone und Hellman & Friedman bieten den Scout24-Eignern 46 Euro je Aktie, wie die Finanzinvestoren am Freitag mitteilten. Das Management von Scout24 begrüßte die Offerte, die rund 24,4 Prozent über dem Durchschnittskurs der vergangenen drei Monate liegt. Mit einer Konzernbewertung von 5,7 Milliarden Euro wäre Scout24 die größte Übernahme eines börsennotierten Unternehmens in Deutschland durch Finanzinvestoren. Für den Arzneimittelhersteller Stada hatten die Beteiligungsfirmen Bain und Cinven bis zu 5,3 Milliarden Euro inklusive Schulden geboten. Gründerszene kennt die Hintergründe. 

Über den Autor

Janine Friebel

Janine Friebel

Janine Friebel wurde 1983 geboren und studierte in Magdeburg Internationales Management. Als Key Account Managerin einer Leipziger Online Marketing Agentur hat sie über mehrere Jahre zahlreiche Kunden im Online Marketing betreut und beraten. Jetzt verantwortet sie das Marketing für die Zandura GmbH und kümmert sich um die Vermarktung der Inhalte auf unternehmenswelt.de.

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