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12.05.2013

News aus der Onlinewelt - Woche 2013/19

eDarling löst sich von eHarmony für 30 Millionen Euro; Die Nordwest-Zeitung investiert eine siebenstellige Summe in RegioHelden; Es gibt neues Geld für Startups: Der Stockholmer Investor Creandum hat einen neuen Fond mit 135 Millionen Euro aufgemacht; Betterplace.org vermittelt 10 Millionene Euro seit 2007 an soziale und ökologische Projekte. Gründer Till Behnke im Interview bei Gründerszene

eDarling löst sich von eHarmony.
Im Januar 2010 kaufte sich das US-Datingunternehmen eHarmony mit 30 Prozent beim deutschen Unternehmen eDarling ein. Es sah nach einer Komplettübernahme aus, da eine Option auf die weiteren 70 Prozent bestand. Diese wurden aber nie gezogen und nach inoffiziellen Meldungen wurden die 30 Prozent nun für stattliche 30 Millionen US-Dollar zurückgekauft. Da dieses Geld wohl kaum von eDarling selbst kommt, bleibt es spannend, wie es mit dem Partnervermittlungsportal weiter geht.

Die NWZ investiert in RegioHelden
Die Nordwest-Zeitung investiert eine siebenstellige Summe in RegioHelden. Damit reiht sich die NWZ in eine bestehende Gruppe von Investoren ein. Namentlich sind das die KfW Bankengruppe, Bertelsmann Digital Media Investment und Logan Capital. RegioHelden profitiert von diesem Investment, da Tageszeitungen eine der ersten Anlaufstellen für Werbung bei lokalen Unternehmen sind.

Es gibt neues Geld für Startups
Der Stockholmer Investor Creandum hat einen neuen Fond aufgemacht. Insgesamt soll mit rund 135 Millionen Euro in 25 bis 30 Unternehmen aus dem Consumer- und Software-Bereich investiert werden. Dieses ist bereits der dritte Fond von Creandum dieser Art, mit denen Startups wie zum Beispiel Spotify, Wrapp und iZettle gefördert werden. Creandum sagt, dass der neue Fond mit Hilfe von neuen und bestehenden Investoren aus Europa und den USA eröffnet wurde.

Betterplace.org vermittelt 10 Millionene Euro
Betterplace.org ist eine Online-Plattform, die seit 2007 Spendenwillige an soziale und ökologische Projekte vermittelt. Mit dieser Idee konnte das Non-Profit-Unternehmen bisher 10 Millionen Euro vermitteln. In einem Interview bei Gründerszene sagte der Gründer Till Behnke, dass es ihm wichtig sei 100 Prozent der Spendengelder auch ankommen zu lassen. Bankgebühren und ähnliche Kosten übernimmt Betterplace.org. Finanziert wird das Unternehmen mit seinen 40 Mittarbeitern über "Trinkgelder", die manche Spender bewusst oben drauf legen und über Services für Unternehmen und Medienpartner.

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Sven Philipp