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13.10.2010

Facebook will Nutzern mehr Kontrolle geben

Suchmaschinen wie Google und soziale Netzwerke wie Facebook oder studiVZ stehen stets unter der Beobachtung von Datenschützern. Es überrascht also nicht, dass diese Dienste bei der Entwicklung von neuen Features oder Tools verstärkt auf Datenschutz setzen. So macht es auch Facebook. Das Social Network hat kürzlich neue Features vorgestellt, mit denen User mehr Kontrolle über ihre Daten haben sollen.

Suchmaschinen wie Google und soziale Netzwerke wie Facebook oder studiVZ stehen stets unter der Beobachtung von Datenschützern. Es überrascht also nicht, dass diese Dienste bei der Entwicklung von neuen Features oder Tools verstärkt auf Datenschutz setzen. So macht es auch Facebook. Das Social Network hat kürzlich neue Features vorgestellt, mit denen User mehr Kontrolle über ihre Daten haben sollen. In Facebooks Headquarter in Palo Alto präsentierte der Gründer von Facebook, Mark Zuckerberg, die neuen Features höchstpersönlich.

Die erste Neuerung ist das lang überfällige Application Dashboard. Das zeigt den Nutzern auf einen Blick, welche von ihnen genutzten externen Anwendungen Zugriff auf ihre Daten haben. Zum Datenschutz können hier die Einstellungen angepasst oder der Zugriff auf bestimmte Inhalte gesperrt werden. Die zweite Neuerung ist die Möglichkeit, seine bereits hochgeladenen Inhalte auch wieder herunterzuladen und zu exportieren - und das nicht etwa mühsam einzeln, sondern in kompakter Form. Als ZIP-File können zukünftig alle eigenen Contents, wie Videos, Texte oder Bilder von den Nutzern auf einmal heruntergeladen werden.

Die dritte Neuerung wird „Groups“ genannt und macht es möglich, kleine, private und geschlossene Gruppen anzulegen - zum Beispiel für Freunde, Familie oder Arbeitskollegen. In diesen Gruppen können Inhalte zukünftig exklusiv geteilt werden. Die User sollen so auf einfache Weise bestimmen können, wer Zugang zu ihren Inhalten bei Facebook hat. Die bisher etwas komplizierte und verwirrende Rechtezuweisung in den Privatsphäreeinstellungen soll damit umgangen werden.

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Kristin Lux