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18.03.2011

eBay: Neue Richtlinien für Onlinehändler ab Mai 2011

Nicht selten setzen Unternehmen im Rahmen ihrer Selbstständigkeit auf den Handel. Der Onlinehandel ist dabei besonders attraktiv, denn hier erreicht man schnell einen großen Käuferkreis und spart sich zudem die Miete für ein Ladengeschäft. Vor allem eBay hat sich als Verkaufsplattform etabliert. Um für Kunden transparenter zu werden, führt eBay ab Mai 2011 neue Richtlinien für den gewerblichen Handel ein.

Nicht selten setzen Unternehmen im Rahmen ihrer Selbstständigkeit auf den Handel. Der Onlinehandel ist dabei besonders attraktiv, denn hier erreicht man schnell einen großen Käuferkreis und spart sich zudem die Miete für ein Ladengeschäft. Vor allem eBay hat sich als Verkaufsplattform etabliert. Um für Kunden transparenter zu werden, führt eBay ab Mai 2011 neue Richtlinien für den gewerblichen Handel ein.

Eine wesentliche Änderung betrifft Angebote mit identischen Artikeln. Onlinehändler dürfen auf eBay zukünftig nicht mehr gleichzeitig mehrere Angebote mit identischen Artikeln einstellen. Beispielsweise ist damit der Verkauf von zehn schwarzen T-Shirts in zehn Einzelaktionen nicht mehr möglich. Vielmehr müssen die Verkäufer dafür eine besondere Verkaufsoption für Mehrfachangebote nutzen. Alle identischen Angebote werden ab dem 15. Mai 2011 automatisch beendet. Um identische Angebote sichtbar zu machen, stellt eBay ein spezielles Tool zur Angebotsanalyse zur Verfügung.

Weitere Änderungen sieht eBay in Sachen Produktinformation vor. Damit Käufer detaillierter suchen können, müssen die Verkäufer ihren Angeboten deutlich mehr Produktinformationen hinzuzufügen und die Waren in engere Kategorien einteilen. Außerdem gilt es für Verkäufer zukünftig stärker bei gebrauchten Produkten zu differenzieren. Beispielsweise müssen sie angeben, ob sich die Waren in einem sehr guten, guten oder akzeptablen Zustand befinden - die allgemeine Bezeichnung „gebraucht“ wird dabei ersetzt. Ziel ist es, die Verbraucher vor Fehlinformationen zu schützen. Bereits jetzt werden die Händler über die Änderungen informiert. Sie sollen so ihre laufenden Angebote auf Aktualität prüfen und die Einstellungen rechtzeitig anpassen können.

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Kristin Lux