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23.02.2010

IHKs haben ca. 1.700.000.000 Euro Finanzreserven

Aufgrund der Pflichtmitgliedschaft in der IHK, konnte diese u. a. Finanzreserven in Höhe von aktuell 1,7 Mrd. Euro aufbauen. Wenn man dabei beachtet, welche hohen Ausgaben bei den IHKs bspw. für Bürogebäude und Mitarbeiterstrukturen (deutschlandweit 7.500 Mitarbeiter) anfallen und gleichzeitig die IHKs zusätzlich auch noch diverse Förderprogramme nutzen, sind diese Rücklagen ein immens hoher Wert.

Aufgrund der Pflichtmitgliedschaft in der IHK, konnte diese u. a. Finanzreserven in Höhe von aktuell 1,7 Mrd. Euro aufbauen. Wenn man dabei beachtet, welche hohen Ausgaben bei den IHKs bspw. für Bürogebäude und Mitarbeiterstrukturen (deutschlandweit 7.500 Mitarbeiter) anfallen und gleichzeitig die IHKs zusätzlich auch noch diverse Förderprogramme nutzen, sind diese Rücklagen ein immens hoher Wert.

Immer mehr Gründer und Unternehmer stellen dabei die Pflichtmitgliedschaft in Frage, weil ihnen für ihre Pflichtabgabe kein Gegenwert geboten wird. Gründer sind zwar oft im Rahmen ihrer Existenzgründung vom Beitrag befreit, zahlen aber spätestens wenn die ersten Gewinne anfallen oder eine Umwandlung in eine Kapitalgesellschaft erfolgt, relativ hohe Beiträge. Die genauen Beiträge können dabei zwischen den einzelnen IHKs variieren, erreichen aber nicht selten bis zu 10.000 Euro pro Jahr.

Gleichzeitig stehen die IHKs aktuell verstärkt in der Kritik, weil sie zu stark den freien Markt beeinflussen. Beispielsweise ist es im Gründungsbereich so, dass auch IHKs Existenzgründerseminare anbieten, fachkundige Stellungnahmen vornehmen oder exklusiv als Leitstellen für Förderprogramme wie das KFW-Gründercoaching eingesetzt werden. Dabei ergibt sich nicht selten eine Abhängigkeit von Gründer und Berater gegenüber der regional zuständigen IHK, für welche der gewerbliche Gründer und Berater dann auch noch einen Mitgliedsbeitrag abführen muss.

Über den Autor
René Wendler

René Wendler

René hat seit 2001 erfolgreich Geschäftsmodelle zur Betreuung der Zielgruppe Gründer und Unternehmer aufgebaut. Damals wie heute adressiert er damit Solo-Selbstständige und Unternehmen mit weniger als 10 Mitarbeitern, welche weder die mediale noch politische Aufmerksamkeit haben, obwohl sie 95% aller Unternehmen in Deutschland stellen und 60% aller Arbeitsplätze absichern.
Sein Schwerpunkt der letzten Jahre lag auf unternehmenswelt.de, der mittlerweile größten Anlaufstelle für Gründer und Unternehmer in der D/A/CH Region mit über 500.000 Mitgliedern. Die nächsten Jahre will er sich mit seinem Team dem Aufbau der Zandura-Plattform widmen, welche Unternehmer in der Digitalisierung ihres unternehmerischen Alltags unterstützt.