15.11.2013

unternehmenswelt Gründer-Story "Andreas Roppelt" - 361° KOMMUNIKATION

Eine „klassische Werbeagentur“ - allerdings doch ein bisschen anders

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In der Gründer-Story von unternehmenswelt.de stellt sich heute Andreas Roppelt vor. Eine „klassische Werbeagentur“ - allerdings doch ein bisschen anders. Klartext ohne branchenübliche Marketing-Blabla - Zudem ehrlich, was auch mal ein „Nein“ bedeutet. Wie Andreas Roppelt es geschafft hat, seine Leidenschaft bereits während des Studiums beruflich zu verwirklichen, berichtet er exklusiv in der Gründer-Story auf unternehmenswelt.de

unternehmenswelt Gründer-Story

1. Was ist Ihre Geschäftsidee?
Andreas Roppelt: Eigentlich ist unsere Geschäftsidee eine „klassische Werbeagentur“ – allerdings sind wir doch ein bisschen anders. Unsere Kunden genießen bei uns vollen Service: von der Beratung bis zur Umsetzung. Dabei sprechen wir immer Klartext und verzichten auf das branchenübliche Marketing-Blabla. Wir sind zudem ehrlich und sagen auch mal „Nein“, wenn etwas keinen Sinn macht. Das genießen unsere Kunden und macht den Unterschied.

2. Haben Sie die Gründung einer Mini GmbH in Betracht gezogen?
Andreas Roppelt: Nein, das kam für uns eigentlich nicht in Frage. Da wir in unserer Branche relativ wenige Haftungsrisiken haben, haben wir uns für eine GbR entschieden. Zudem ist hierbei auch der Aufwand für die Buchhaltung deutlich geringer.

3. Wie haben Freunde/Familie auf das Projekt Selbstständigkeit reagiert?
Andreas Roppelt: Da wir schon vor der Vollzeit-Selbstständigkeit neben dem Studium und der Ausbildung ein Kleinunternehmen hatten, war es wenig überraschend. Dennoch haben uns sowohl Familie als auch Freunde mit Rat und Tat bei diesem Schritt unterstützt. Viel Unterstützung (Beratung beim Businessplan etc.) gab es zudem von der Hochschule Calw, an welcher ich zuvor studiert hatte.

4. Gibt es eine bestimmte Philosophie, nach der Sie als Unternehmer handeln?
Andreas Roppelt: Meine Philosophie als Unternehmer ist, dass man seine Mitarbeiter zu „Mitunternehmer“ machen sollte. Wenn man Mitarbeiter aktiv in Planungen, Besprechungen etc. einbezieht, entwickeln diese automatisch eine Eigenverantwortung und die Motivation steigt. Ich halte nichts von autoritären oder patriarchischen Führungsstilen. Diese mögen eine Weile lang funktionieren, aber früher oder später sinkt die Motivation gen Null und die Qualität der Arbeitsergebnisse ebenso.

5. Wie haben Sie Ihr Unternehmen finanziert?
Andreas Roppelt: Das Unternehmen ist klassisch mit Eigenkapital und Fremdkapital finanziert. Wir haben uns dabei für das Kreditprogramm „Startfinanzierung 80“ der L-Bank entschieden. Hier liegt der Vorteil vor allem in den Verwendungsmöglichkeiten des Kapitals. Dieses kann sowohl für Investitionen als auch für Betriebsmittel genutzt werden. Und als Dienstleister in der Werbebranche sind Personalkosten der Bärenanteil aller Kosten.

6. Wie haben Sie sich über die Möglichkeit von Fördermitteln und Gründungszuschuss informiert?
Andreas Roppelt: Wir haben hauptsächlich verschiedene Internetportale zur Recherche genutzt. Weiter haben wir aber auch mit Professoren meiner Hochschule gesprochen und natürlich hat uns auch unsere Hausbank ausführlich mit Informationen versorgt.

7. Wer ist Ihre Zielgruppe?
Andreas Roppelt: Unsere Zielgruppe sind Unternehmen aus dem Mittelstand. Da wir als Werbeagentur schon für Unternehmen aus zig Branchen tätig waren, gibt es hierbei kaum eine Einschränkung. Und selbst Existenzgründungen haben wir schon erfolgreich betreut und würden das auch gerne wieder tun.

8. Hat Ihre Standortwahl Einfluss auf Ihr Unternehmen?
Andreas Roppelt: Bei unserer Standortwahl war eigentlich nur die Nähe zur Autobahn und leistungsfähiger Internetanschluss ausschlaggebend. Da unsere Arbeit aber hauptsächlich am Bildschirm erledigt wird, spielt der Standort ansonsten kaum eine Rolle. Die Nähe zur Autobahn ist von Vorteil, da man so schnell und ohne langwierige Fahrten Kunden auch vor Ort beraten kann.

9. Wie haben Sie sich die Kenntnisse der Buchführung angeeignet?
Andreas Roppelt: Da ich Betriebswirtschaftslehre studiert habe, war ich ausreichend in Sachen Buchführung geschult. Zudem haben wir ein Existenzgründer-Seminar der Sparkasse besucht. Trotz ausreichender Qualifikation haben wir die Buchhaltung mittlerweile komplett ausgelagert. Die enorme Zeitersparnis rechtfertigt hier meiner Meinung nach die Mehrkosten, welche sich sowieso in Grenzen halten. Auf diese Weise hat man den Kopf frei für die Kernaufgaben im eigenen Unternehmen.

Wir bedanken uns bei Andreas Roppelt und wünschen weiterhin viel Erfolg!

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Sven Philipp

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