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Marge

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Marge stammt aus der Betriebswirtschaftslehre und wird u. a. im Bereich Handel, dem Speditionswesen und im Kredit- und Börsenwesen benutzt. Marge bezeichnet im Handel die Differenz zwischen An- und Verkaufspreisen. Im Kreditwesen steht Marge für die Differenz zwischen Kunden und Refinanzierungszinssatz. Im Handel mit Wertpapieren bezeichnet Marge den Unterschied zwischen dem Ausgabekurs und dem Tageskurs eines Wertpapiers.

Im Zusammenhang mit der Arbitrage steht der Begriff Marge für die Preis- bzw. Kursdifferenz zwischen mehreren Handelsplätzen bzw. Börsen im Börsen- oder Devisenhandel. Hierbei werden die unterschiedlichen Kurse, Preise oder Zinsen an verschiedenen Orten gewinnbringend ausgenutzt. Als Margentarife werden Beförderungspreise im Speditionswesen, insbesondere im Güterverkehr bezeichnet, die keinen fixierten Preis haben.

Das Entgelt kann innerhalb eines bestimmten Spielraums variieren. Zur Versicherung des Preises werden Unter- und Obergrenzen vereinbart, an welche die Teilnehmer der Transportaufträge gebunden sind. Die EBITDA-Marge bezeichnet das Verhältnis von EBITDA zu Umsatz. Unter EBITDA versteht man eine betriebswirtschaftliche Kennzahl, welche im Zusammenhang steht mit dem Gewinn und Cash Flow eines Unternehmers, der seinen Businessplan umgesetzt hat, in einer bestimmten Periode.