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Lagerumschlagshäufigkeit

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Die Lagerumschlagshäufigkeit ist eine Kennzahl der Materialwirtschaft. Sie gibt an, wie oft der durchschnittliche Lagerbestand eines Produktes in einem festgelegten Zeitraum vollständig aus einem Lager entnommen und ersetzt wurde. Dies kann natürlich auch auf die Existenzgründung einer Mini GmbH zutreffen. Es kann sich bei der Lagerumschlagshäufigkeit sowohl um Rohstoffe oder Hilfsstoffe handeln, die im eigenen Unternehmen verarbeitet werden, sowie um Fertigprodukte, die verkauft werden.

Bei der Lagerumschlagshäufigkeit kann nach Existenzgründung eine hohe Umschlagshäufigkeit beabsichtigt werden, da aus betriebswirtschaftlicher Sichtweise die Lagerung gebundenes Kapital darstellt, das nicht zur Verfügung stehen kann. Eine geringe Lagerumschlagshäufigkeit kann neben der hohen Liquiditätsbindung außerdem bedeutungsgleich mit relativ großen Vorratsbeständen sein.

Da nach einer Existenzgründung die eingelagerten Waren mit der Zeit an Wert einbüßen können, besteht die Gefahr, dass im Businessplan bilanzielle Wertberichtigungen erforderlich werden. In einer Mini GmbH kann dies vor allem Güter mit schneller Wertminderung, zum Beispiel Computerkomponenten, Modeartikel und verderbliche Ware treffen. Das Erzielen einer möglichst hohen Lagerumschlagshäufigkeit ist aus diesem Grund oft ein Ziel des betrieblichen Controllings. Für Finanzanalysten kann eine niedrige Lagerumschlagshäufigkeit Anlass sein für Bewertungsabschläge.