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Kreditbesicherung

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Unter Kreditbesicherung im Rechtssinne versteht man alle Formen mit dem Ziel, die Wahrscheinlichkeit der Tilgung eines Kredits zu erhöhen. Der Gläubiger der Forderung soll eine Versicherung des gewährten Kredites erhalten. Die auftretenden Risiken bei der Kreditvergabe können durch Kreditwürdigkeitsprüfung, Kreditfähigkeitsprüfung, Kreditüberwachung und Sicherungsklauseln vermieden werden. Auch ein erstellter Businessplan ist eine Form der Kreditbesicherung.

Bei der Kreditwürdigkeitsprüfung wird unterschieden in die persönliche und wirtschaftliche Kreditwürdigkeit des Kreditnehmers. Aus den persönlichen Eigenschaften des Kreditnehmers ergibt sich die persönliche Kreditwürdigkeit (z. B. Zuverlässigkeit, unternehmerische und fachliche Kompetenz). Aus der Ertrags- und Vermögenslage sowie den Kreditsicherheiten des Kreditnehmers resultiert die wirtschaftliche Kreditwürdigkeit.

Bei Unternehmern werden vor allem die letzten Jahresabschlüsse zur Kreditbesicherung analysiert. Bei der Kreditfähigkeitsprüfung wird geprüft, ob der Kreditnehmer überhaupt fähig ist, rechtswirksame Verträge abzuschließen. Bei der Kreditüberwachung erfolgt die ständige Überprüfung der Kreditwürdigkeit und der Kreditfähigkeit während der Laufzeit des Kredits. Unter Sicherungsklauseln versteht man Verpflichtungen des Kreditnehmers gegenüber des Kreditgebers, welche im Kreditvertrag vereinbart werden.