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Immobilienfonds

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Bei Immobilienfonds handelt es ich um eine Form der Finanzierung, die es Kapitalanlegern ermöglicht, sich mit kleinen Beträgen an Immobilien zu beteiligen. Unterschieden werden Immobilienfonds hierbei in geschlossene, offene und Spezial-Immobilienfonds. Bei offenen Immobilienfonds handelt es sich um Grundstücks-Sondervermögen mit diversen Grundstücken, welches von einer Kapitalanlagegesellschaft gesteuert wird.

Die Kapitalanlagegesellschaft (KAG) gehört dabei zu den Spezialkreditinstituten und unterliegt zur Versicherung einer rechtmäßigen Kontrolle der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin). Das Sondervermögen wird durch die KAG vertreten und ist nicht rechtsfähig. Die zu dem Fonds gehörenden liquiden Mittel, werden von einer Depotbank verwahrt. Diese gibt auch die Fondsanteile aus.

Die gesetzliche Regelung offener Immobilienfonds erfolgt im Investmentgesetz (InvG). Offene Immobilienfonds investieren überwiegend in Gewerbeimmobilien und versuchen, durch Wertsteigerungen und Mieterträge der jeweiligen Objekte Gewinne zu erwirtschaften. Das Ziel ist es, Immobilien auch für Kleinanleger, wie Privatleute oder Einzelunternehmer nach der Existenzgründung börsentäglich verfügbar zu machen.