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Handelsbilanz

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Die Handelsbilanz (engl. balance of trade) bezieht sich in der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung (VGR) auf den grenzüberschreitenden Warenverkehr eines Landes. Die Handelsbilanz ist eine rechnerische Gegenüberstellung aller Importe und Exporte von Waren einer Volkswirtschaft innerhalb eines bestimmten Zeitraums. Die Handelsbilanz wird auch Außenhandelsbilanz, Warenbilanz oder Warenhandelsbilanz genannt. Es ergibt sich eine Verpflichtung an das Ausland. Der Gründer einer Existenz kann zu Beginn seiner Unternehmung eine Warenbilanz aufstellen und im Businessplan ausarbeiten.

Die Handelsbilanz ist Teil der Leistungsbilanz und somit auch Teil der Zahlungsbilanz. Die Handelsbilanz bietet eine wichtige Grundlage für wirtschaftspolitische Entscheidungen, die der Gesellschafter einer Existenzgründung treffen muss. Die Handelsbilanz ist in Soll und Haben gegliedert. Wobei auf der Sollseite die Warenexporte erfasst werden. Auf der Habenseite werden die Warenimporte wertmäßig erfasst. Diese Bilanz kann ausgeglichen, positiv oder negativ sein.

Bei der ausgeglichenen Handelsbilanz entsprechen die Exporte wertmäßig den Importen, was meist durch den ausgeprägten Handelsverkehr unwahrscheinlich ist. Eine positive Handelsbilanz wird erreicht, indem die Summe der Exporte die Zahl der Importe übersteigt. Eine negative Handelsbilanz entsteht durch einen Überschuss der Importzahl gegenüber der Exportzahl.