Eigenkapitalquote

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Die Eigenkapitalquote ist eine betriebswirtschaftliche Kennzahl. Sie drückt den Anteil an wirtschaftlichem Eigenkapital an der bereinigten Bilanzsumme eines Unternehmens aus. Der Eigenkapitalanteil sollte im Businessplan ausgewiesen sein. Die Eigenkapitalquote, welche zur.

Die Eigenkapitalquote ist eine betriebswirtschaftliche Kennzahl. Sie drückt den Anteil an wirtschaftlichem Eigenkapital an der bereinigten Bilanzsumme eines Unternehmens aus. Der Eigenkapitalanteil sollte im Businessplan ausgewiesen sein. Die Eigenkapitalquote, welche zur Verdeutlichung der finanziellen Situation im Businessplan aufgenommen werden muss, sollte unter Berücksichtigung des Sicherheitsaspektes optimiert werden, um weitgehend von Gläubigern unabhängig zu sein.

Die Eigenkapitalquote dient gerade auch bei einer Existenzgründung zur Beurteilung der finanziellen Stabilität und Unabhängigkeit eines Unternehmens. Diese stellen sich bei größerem Eigenkapitalanteil eines Unternehmens erhöht dar. Dies setzt voraus, dass bei einem höheren Ertragsrisiko der Eigenkapitalanteil höher sein sollte. Des Weiteren wird die Kreditfähigkeit und so die Möglichkeit Fremdkapital in Anspruch zu nehmen, verbessert. Vor allem zu Beginn einer Existenzgründung erweist sich dies als vorteilhaft.

Außerdem können zukünftige finanzielle Verluste mit einer höheren Eigenkapitalquote aufgefangen werden. Die Belastung des Unternehmens mit Zins- und Tilgungszahlungen kann dabei reduziert werden. Die in Deutschland herrschende Eigenkapitalquote ist während der vergangenen Jahre laufend gesunken. Die Höhe der Eigenkapitalquote einer Unternehmung ist abhängig von der Größe sowie von der Rechtsform und der Branchenzugehörigkeit.

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