19.09.2019

Wenn das Finanzamt zweimal klingelt: Was Sie im Falle einer Betriebsprüfung wissen müssen

“Nahezu jede Betriebsprüfung führt zu einem Mehrergebnis.” (Dr. Arne Schnitger, PwC)

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Laut einer aktuellen Studie von PwC zur Praxis der Betriebsprüfungen in Deutschland mussten fast alle Unternehmen nach der letzten abgeschlossenen Betriebsprüfung erhebliche Anpassungen ihrer Steuerfestsetzungen hinnehmen. Im Schnitt waren 3 von 4 der befragten Unternehmen von einer teils deutlichen Mehranpassung betroffen. Damit Sie beim plötzlichen Anblick Ihres Prüfers weiterhin gelassen bleiben, finden Sie hier eine Checkliste der wichtigsten Fragen sowie Tipps für einen partnerschaftlichen Umgang mit den Behörden.

So vermeiden Sie Steuernachzahlungen

GoBD Update 2019: Neuregelungen für die elektronische Buchhaltung

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Im Juli hat das Bundesfinanzministerium die "Grundsätze zur ordnungsmäßigen Führung und Aufbewahrung von Büchern, Aufzeichnungen und Unterlagen in elektronischer Form sowie zum Datenzugriff" (GoBD) neu verabschiedet. Diese finden ab sofort Anwendung in der steuerlichen Behandlung von Unternehmen. Bei Nichteinhaltung drohen Gewinnzuschätzungen und Steuernachzahlungen. Welche Änderungen konkret auf Sie zukommen und was Sie im Vorfeld einer möglichen Betriebsprüfung unbedingt beachten müssen, erfahren Sie hier.

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Das Finanzamt schaut bei Betriebsprüfungen genau hin, ob Sie Ihren Gästen den richtigen Umsatzsteuersatz berechnen. Grundsätzlich gilt für die Gastronomie der reguläre Satz von 19 Prozent. In bestimmten Fällen aber können Sie den begünstigte Satz von 7 Prozent anwenden. Das ist häufig der Fall, wenn Ihre Gäste die Speisen nicht vor Ort in Ihrem Lokal verzehren. Wann genau, lesen Sie hier.
Anforderungen an Rechnungen - so erstellen Sie korrekte Rechnungen
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Auf korrekt erstellten Rechnungen, die das Finanzamt bei einer Prüfung akzeptiert, dürfen einige grundlegende Informationen nicht fehlen. Prüfen Sie diese auch bei Rechnungen, die Sie erhalten. Für Sonderfälle wie Rechnungen für kleine Beträge sowie für Kleinunternehmer gelten spezielle formale Anforderungen. Welche zusätzlichen Punkte Sie bei Online-Rechnungen beachten müssen, lesen Sie hier.
Steuererklärung für Kleinunternehmer 2018 | unternehmenswelt.de
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Mit dem Jahr 2018 ändern sich für Selbständige einige Regelungen für die Steuererklärung: Die Einnahmenüberschussrechnung für Kleinunternehmer ist nicht mehr formlos möglich, Belege an das Finanzamt mitzuschicken ist keine Pflicht mehr und die Höhe der sofort abschreibbaren Ausgaben für angeschaffte Gegenstände verdoppelt sich auf 800 Euro netto.

Über den Autor

Kathleen Händel

Kathleen Händel

Die studierte Kulturwissenschaftlerin arbeitet seit ihrem Master als Redakteur u.a. in den Bereichen Tourismus, für verschiedene Stiftungen und Kommunikationsagenturen. Die Themen responsible tourism, innovative Entwicklungskonzepte und eine nachhaltige economy 4.0 bildeten ihre bisherigen redaktionellen Schwerpunkte. Im unternehmenswelt.de Team schreibt sie seit 2018 u.a. über die digitale Evolution durch Bitcoin, Blockchain und deren gesellschaftliche Bedeutungen. Seit 2019 verantwortet Kathleen Händel den Content-Bereich auf unternehmenswelt.de.

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