31.01.2014

unternehmenswelt Gründer-Story "Marion Sturm-Hansow"

"Ich habe zunächst ehemalige Kunden von mir angesprochen, die sofort wieder Kunden wurden."

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In der Gründer-Story von unternehmenswelt.de stellt sich heute Marion Sturm-Hansow vor. Bereits zum zweiten Mal machte sie sich selbstständig und unterstützt jetzt kleine und mittlere Träger von Kindertagesstätten im Auf- und Ausbau. Wie sie ihr Unternehmen (auch mithilfe von Förderungen) aufbaut, verrät Marion Sturm-Hansow in ihrer Gründer-Story auf unternehmenswelt.de

unternehmenswelt Gründer-Story

1. Was ist Ihre Geschäftsidee?

Marion Sturm-Hansow: Ich berate Kita-Träger hinsichtlich des Auf- und Ausbaus eines Trägers, sowie allen Fragen rund um die Führung und Organisation von Kindertagesstätten. Dadurch möchte ich kleine und mittelgroße Kita-Träger durch Outsourcing in die selbe Situation versetzen, in der große Unternehmen mit festangestellten Mitarbeiterinnen sind.

2. Wie haben Sie sich auf die Gründung vorbereitet?

Marion Sturm-Hansow: Da ich schon einmal als selbständige Unternehmensberaterin für Kindertagesstätten tätig war, habe ich zunächst ehemalige Kunden von mir angesprochen, die sofort wieder Kunden wurden. Ich habe ferner alle beruflichen Kontakte, die ich im Laufe der Jahre aufgebaut habe, akquiriert und wurde dadurch bereits mehrfach vermittelt. Im Weiteren habe ich mich als Fachberaterin in dem durch den Europäischen Sozialfonds geförderten Projekt „unternehmensWert: Mensch“ beworben und bin jetzt autorisiert, sodass es Kitaträgern möglich ist, bis zu 80% meiner Beratungskosten refinanziert zu bekommen.

3. Was machen Sie, wenn die Geschäfte nur schleppend laufen?

Marion Sturm-Hansow: (Was leider zurzeit der Fall ist) Ich habe mich sofort um Coaching zur Unterstützung in der Akquise bemüht und nachdem mein Antrag bei der Handelskammer zunächst abgelehnt wurde, da ich als Unternehmensberatung eingestuft wurde, bin ich in den Widerspruch gegangen, dem jetzt zum Glück stattgegeben wurde. Zusätzlich habe ich mich im Internet und über Literatur zur Akquise schlau gemacht.

4. Gibt es Unternehmen oder Konzepte, die Ihnen als Vorbilder dienen?

Marion Sturm-Hansow: Nein, da es bislang nach meiner Kenntnis diese Art der Beratung von Kita- Trägern noch nicht gibt.

5. Wie haben Sie Ihr Unternehmen finanziert?

Marion Sturm-Hansow: Da ich kein Eigenkapital habe, zum Einen durch Gründungszuschuss und im Weiteren über einen Kredit bei meiner Bank.

6. Wie haben Sie sich über die Möglichkeit von Fördermitteln und Gründungszuschuss informiert?

Marion Sturm-Hansow: Ich habe das große Glück, bereits zum zweiten Mal Gründungszuschuss zu erhalten und wusste aus meiner früheren selbständigen Tätigkeit von dieser Möglichkeit.

7. Wer ist Ihre Zielgruppe?

Marion Sturm-Hansow: Kleine und mittelgroße Träger von Kindertagesstätten und Gemeinden, die eine Kita in ihrer Führung haben.

8. Wie haben Sie den Standort ausgewählt?

Marion Sturm-Hansow: Hamburg als Standort bietet sich an, da seit ein paar Jahren der Markt für Kitaträger in der Rechtsform und in der Standortplanung freigegeben wurde. Seither boomt der Markt an neuen Einrichtungen und Trägern. Außerdem wohne ich hier.

Ferner arbeite ich in Schleswig-Holstein, da ich dort früher überwiegend beratend tätig war.

9. Kommt die Arbeit mit anderen Geschäftspartnern für Sie in Frage?

Marion Sturm-Hansow: Ja, selbstverständlich. Ich bin es aus meinen anderen beruflichen Tätigkeiten gewohnt ein Netzwerk der verschiedensten Professionen aufzubauen.

Wir bedanken uns bei Marion Sturm-Hansow und wünschen weiterhin viel Erfolg!

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Über den Autor

Sven Philipp

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