24.04.2014

unternehmenswelt Gründer-Story "Klaus Sellmann" - Grafik & More

"Ehrlich gesagt war ich fast 30 Jahre lang angestellt und größtenteils gerne."

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Nicht immer wird eine Selbstständigkeit "freiwillig" angegangen. Manchmal raten Arbeitsagenturen zu Existenzgründung. So war es auch bei Klaus Sellmann. Über 30 Jahre "größtenteils gerne" angestellt rät er Gründern: "nehmt die rosarote Brille ab und bleibt auf dem Teppich." Rückschlägen gehören dazu. Dranbleiben ist wichtig. Die Gründerstory von Klaus Sellmann, hier auf unternehmenswelt.de

unternehmenswelt Gründer-Story

Was ist das Besondere an Ihrem Unternehmen?

Klaus Sellmann: Das Besondere ist meine Vielseitigkeit, meine Erfahrung, meine Schnelligkeit und die daraus resultierende Zufriedenheit meiner Kunden.

Warum lieber selbstständig als angestellt?

Klaus Sellmann: Ehrlich gesagt war ich fast 30 Jahre lang angestellt und größtenteils gerne. Der Sprung in die Selbstständigkeit war ein notwendiger und wichtiger Schritt aus der Arbeitslosigkeit.

Was sind Ihrer Meinung nach die wichtigsten Eigenschaften eines Unternehmers?

Klaus Sellmann: Der Kunde hat einen Ansprechpartner und ich habe flexible Arbeitszeiten. So kann ich für meine Kunden aktiv sein wenn andere Agenturen schon Feierabend haben. Und alles ohne Schnickschnack, Fachchinesisch und Wasserkopf.

Würden Sie Gründern allgemein empfehlen einen Businessplan zu erstellen?

Klaus Sellmann: Ein Businessplan ist auf jedem Fall ein wichtiger Beginn der Gründung. Hier setzt man sich konkret mit seinem Vorhaben auseinander und stellt die Weichen für den späteren Unternehmenserfolg.

Was sind/waren Ihre größten Ängste oder Bedenken bei einer Existenzgründung?

Klaus Sellmann: Natürlich ist die größte Angst das Scheitern der Selbstständigkeit. Die Konkurrenz ist groß und schläft nicht und es herrscht eine Übersättigung an Grafikern, Designern und Mediengestaltern, was wiederum die preise in den Keller treibt.

Waren Sie bei der Finanzierung Ihrer Geschäftsidee auf Kredite oder Darlehn angewiesen?

Klaus Sellmann: Ich war nicht auf Kredite und Darlehen angewiesen. Mein Büro/Arbeitszimmer ist in meinem Haus. Da ich von Zuhause aus agiere und ich meine Werbung selbst erstelle waren die Kosten der Gründung gering.

Wie haben Sie sich über die Möglichkeit von Fördermitteln und Gründungszuschuss informiert?

Klaus Sellmann: Da ich aus der Arbeitslosigkeit in die Selbstständigkeit ging, hatte ich alle benötigten Informationen vom Arbeitsamterhalten. Ebenfalls habe ich vorher mehrere Seminare, wie Buchhaltung und Rechnungswesen, besucht

Wie gestallten Sie Ihr Marketing?

Klaus Sellmann: Mein komplettes CI habe ich natürlich selbst gestaltet, ebenso meine Flyer, die ich möglichst gezielt und persönlich verteile. An meiner Website bin ich noch dran und habe vorerst nur eine Art Visitenkarte im Netz. Ich habe feste Termine an denen ich aktiv akquiriere.

Planen Sie die Nutzung von Social Media?

Klaus Sellmann: Ja, ist in Planung.

Auf was sollten Existenzgründer Ihrer Meinung nach unbedingt achten? Was ist wichtig bei der Gründung?

Klaus Sellmann: An alle Gründer: “nehmt die rosarote Brille ab und bleibt auf dem Teppich“ … denn es ist wichtig realistisch zu sein und zu bleiben. Lasst Euch nicht durch Rückschläge verunsichern! Vernachlässigt nicht Euer Marketing!

Wir bedanken uns bei Klaus Sellmann und wünschen weiterhin viel Erfolg!

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Über den Autor

Sven Philipp

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