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07.06.2019

Crypto News der Woche 23/2019

Blockchain for the Masses mit der Klaytn Horizon Plattform und einer attraktiven Aufforderung an alle Entwickler weltweit, ein durch Quantenverschlüsselung gesicherter Crypto-Speicher aus der Schweiz, der selbst für Quantencomputer unknackbar sein soll und „rote Linien“ für Künstliche Intelligenz als Beschlussvorlage der deutschen Justizministerkonferenz. – Dies und mehr in den Crypto-News der Woche.

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Blockchain-Entwickler mit Ideen für Blockchain-Applikationen (BApps) in den Bereichen Finanzen, Handel aber auch Unterhaltung oder Lifestyle sind aktuell aufgerufen sich am Ausbau der Klayton Horizon Plattform zu beteiligen. Insgesamt bis zu 1 Mio. USD Prämien warten auf die besten eingereichten Ideen. Die Blockchain-Plattform von Südkoreas führender Mobil-Plattform KaKao will mit dem Wettbewerb eine breite Skalierung sämtlicher Blockchain-Lösungen fördern. Alle Informationen zum Wettbewerb vor dem offiziellen Start am 1. Juli 2019 in unserem Bericht.

Crypto-Währungen & Crypto-Technologie

Blockchain Startup slock.it aus Sachsen von US-Unternehmen Blockchains übernommen – Synergie der Kompetenzen

Mit Pressemitteilung vom 3. Juni verkündete slock.it. Gründer Christoph Jentzsch in dieser Woche die Übernahme durch das US-Unternehmen Blockchains. Dies geschieht durchaus in bestem beiderseitigen Interesse, denn Blockchains CEO Jeffrey Burns hat großes vor. Berns plant aktuell eine Smart City im US-Bundesstaat Nevada und hat zu diesem Zweck bereits ein 67.000 Hektar großes Grundstück gekauft. Davon erfuhr auch Jentzsch anlässlich der Devcon4 in Prag. Slock.it wurde u.a. mit seinen intelligenten Schlossanlagen bekannt, die nach in Smart Contracts regelkonform ausgeführten Transaktionen aktiviert werden können. Jentzsch möchte, dass sämtliche slock.it-Technologie in der Smart City von Berns zur Anwendung kommt. Berns umgekehrt schätzt das Entwicklerpotenzial der Brüder Christoph und Simon Jentzsch. Beide nehmen künftig bei Blockchains neue Rollen ein - Christoph Jentzsch die als Vice President of Technology und Simon Jentzsch als Director of Blockchain Development. Die Einnahmen aus der Übernahme wiederum wollen die Brüder u.a. in eine Vergrößerung des bislang 30-köpfigen Teams an den Standorten Mittweida und Berlin investieren.

Mt. Pelerin präsentiert Quantum Vault – Bald größtmögliche Sicherheit für digitale funds?

In einer ausführlichen Pressemitteilung hat in dieser Woche das Schweizer FinTech Mt. Pelerin seine Zusammenarbeit mit den Verschlüsselungsspezialisten von ID Quantique bekanntgegeben. Der sogenannte Quantum Vault, eine Kombination aus Hard- und Software-Lösungen, soll selbst durch die massive Rechenleistung eines noch nicht existierenden Quantencomputers nicht zu hacken sein. Zunächst als Blockchain-Bankenlösung intendiert, sollen auch Verwahrstellen, Broker oder Crypto-Börsenplätze künftig in einem zweiten Schritt Quantum Vault-Technologie für Ihre Asset-Verwahrung nutzen können.

Künstliche Intelligenz

Grüne fordern „rote Linien“ für KI – Bundesdeutsche Justizministerkonferenz berät zu entsprechender Beschlussvorlage

Anlässlich der in dieser Woche stattgefundenen Justizministerkonferenz in Lübeck-Travemünde wurde u.a. eine Beschlussvorlage des Hamburger Justizsenators und Grünen-Politikers Till Steffen diskutiert. Steffen fordert darin die Festlegung von „roten Linien“ als Bestandteil der Regulierung von KI durch die EU-Kommission. Die Konferenz der Justizministerinnen und Justizminister ist die zentrale Institution zur Koordinierung der rechts- und justizpolitischen Interessen der Länder. Die Hintergründe der nun zur Diskussion stehenden kritischen Betrachtung Künstlicher Intelligenz kennt die FAZ. Ob sich die Justizminister der Länder der Mahnung der Grünen anschließen, wird die Justizministerkonferenz auf ihrem Informationsportal unter Beschlussfassungen noch veröffentlichen.

Künstliche Intelligenz zwischen Wunsch und Wirklichkeit

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Was ist Künstliche Intelligenz?

Wie weit ist Künstliche Intelligenz heute schon? Was versteht man unter schwacher und starker KI? Wo liegen Chancen und Herausforderungen einer vergleichsweise noch jungen Forschungsdisziplin? - Wir beantworten die wichtigsten Fragen für Sie.

Blockchain im Alltag

Carrefour verzeichnet Umsatzsteigerung durch Blockchain-Tracking

Der französische Einzelhandelskonzern Carrefour zeigt sich als hochzufrieden vom Einsatz der Blockchain-Technologie im Verkaufsalltag. Kunden können bei Carrefour via QR Barcode Waren scannen und damit die entlang der Blockchain registrierten Produktkennungen wie Erntezeitpunkt, Anbauort, Verpackungszeitpunkt oder Dauer des Transportes abrufen. Selbst Rezeptideen kennt die Blockchain für Carrefour-Kunden. Einzelne Produkte wurden durch diesen Service nachweislich stärker nachgefragt als vor der Einführung des Blockchain-Trackings. Carrefour will nun laut Bericht von Reuters das Angebot außerdem auf Produkte jenseits klassischer Lebensmittel erweitern und noch mehr Informationsparameter einfließen lassen, z.B. zu fairen Herstellungsbedingungen.

Ernst & Young bringen die Weingüter der Welt auf die Blockchain – Ankündigung für Tattoo-Blockchain

Big Four Beratungsgesellschaft Ernst & Young will mehr als 5000 Qualitätsmarken internationaler Weingüter für das wachsende Interesse asiatischer Märkte entlang seiner Blockchain-Plattform Tattoo abbilden. Tattoo ist dabei eine Abkürzung für die Begriffe „´traceability', ´authenticity', ´transparency', ´trade', ´origin' und ´opinion'“ und symbolisiert die Kernelemente der geplanten Plattform die auf der EY-OpsChain basieren. Tattoo soll als Verkaufs- und Informationsplattform in einem Token-basierten Ökosystem besonders für die Hotellerie-Industrie zur Anwendung kommen (B2B). Private Kunden, die hochpreisige Sammlerstücke als Wertanlagen handeln wollen (C2C), spricht Tattoo ebenfalls an. Weitere Einzelheiten und den Link zur Pressemitteilung versammelt 21CRYPTOS.

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Über den Autor
Kathleen Händel

Kathleen Händel

Kathleen schreibt seit 2018 im Magazin von Unternehmenswelt. Neue Ideen und Konzepte, disruptive Technologien und nachhaltiges Unternehmertum bilden ihre Interessenschwerpunkte. Zuvor war Kathleen als Content Creator für die Social StartUp-Szene, verschiedene Stiftungen und Kommunikationsagenturen tätig. Seit 2019 recherchiert die studierte Kulturwissenschaftlerin für dich alle Fakten und Zusammenhänge, die du in deinem Tagesgeschäft brauchst.