08.12.2019

Unternehmernews der Woche 49/2019

Das neue Forschungszulagengesetz, Rechtsformen im Kleingewerbe, Kundengewinnung mit der WhatsApp Business App, 10 Steuertipps zum Jahreswechsel u.v.m.

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Ab 1. Januar 2020 können innovative KMU auf neue Fördermittel der Bundesregierung zurückgreifen. Bis zu 500.000 EUR jährlich sollen so in die Entwicklung neuer Produkte und Technologien fließen, um den Innovationsstandort Deutschland zu stärken. 10 Steuertipps zum Jahreswechsel, einen Überblick möglicher Rechtsformen im Kleingewerbe, sowie ein Portrait der solarisBank als Finanzierungspartner für KMU finden Sie außerdem in den Unternehmernews der Woche.

Forschung fördern lassen mit dem Forschungszulagengesetz (FZulG)

Das neue Gesetz zur steuerlichen Förderung von Forschung und Entwicklung, kurz Forschungszulagengesetz (FZulG), will besonders kleine und mittlere Unternehmen in der betriebsinternen Forschungs- und Entwicklungsarbeit mit der anteiligen Übernahme von Personalkosten und einer maximalen Fördersumme von bis zu 500.000 EUR unterstützen. Die wichtigsten Informationen zur Antragstellung haben wir zusammengefasst.

Kundengewinnung mit der WhatsApp Business App

Die WhatsApp Business App richtet sich speziell an kleine und mittlere Unternehmen, die schnell, unkompliziert und vertraulich mit Ihren Kunden kommunizieren wollen. Dafür bietet die kostenlose App eine Reihe von Tools für die Automatisierung und schnelle Beantwortung von Nachrichten, das Senden von Fotos oder Teilen von Dokumenten. Wir zeigen Ihnen, wie Sie in wenigen Schritten Ihr WhatsApp Business Profil erstellen und alle zusätzlichen Features sofort nutzen können.

Agiles Projektmanagement mit Working Out Loud

Bosch, Daimler, BMW und Siemens nutzen es bereits, Working Out Loud. Dahinter verbergen sich konkret fünf Prinzipien der Selbstorganisation. Diese können sowohl unternehmensintern für die Zusammenarbeit interdisziplinärer Teams genutzt werden, als auch für das Erreichen individueller Ziele als Einzelunternehmer, indem Sie Ihr Wissen teilen und sich neue Netzwerke erschließen. Wir zeigen Ihnen, wie Sie mit einem eigenen Circle Ihre Mitarbeiter unterstützen effektiver, kollaborativer und engagierter zu sein.

Mit diesen 10 Steuertipps sparen Sie zum Jahreswechsel

Das Geschäftsjahr neigt sich dem Ende. Noch bis zum Jahreswechsel können KMU ihre Abgabenlast für 2019 durch clevere Betriebsausgaben oder die Ausnutzung von Freibeträgen erheblich senken. Wir geben Ihnen 10 Steuertipps für einen gelungenen Jahresabschluss.

Rechtsformen im Kleingewerbe

Für viele Gründer im Nebenerwerb oder mit wenig Eigenkapital ist eine Gründung als Kleingewerbe ein unkomplizierter Start in die Selbständigkeit. Auch wenn Sie Ihr Geschäft langsam aufbauen wollen, bietet das Kleingewerbe attraktive Vorteile von vereinfachten Buchführungspflichten, Freibeträgen bei der Gewerbesteuer bis hin zur möglichen Nutzung der Kleinunternehmerregelung. Wir geben Ihnen einen Überblick, welche Rechtsformen für Gründer im Kleingewerbe zur Auswahl stehen.

solarisBank

Banking-as-a-Service Plattform für Banken und Unternehmen, White-Label-Kreditgeber im digitalen SME-Geschäft oder Bafin-lizenzierte Schnittstelle von Fiat- und Cryptosphere, nichts weniger als die Etablierung eines globalen digitalen Ökosystems für Finanzdienstleistungen ist das langfristige Unternehmensziel der solarisBank. Warum davon auch KMU profitieren können, lesen Sie hier.

Märkte und Trends

Last-Minute Call for Christmas: Diese Produkte sind bei Kunden besonders beliebt

Es sind die letzten Shopping-Meter vor Weihnachten. E-Commerce-Händler, die Ihre Produkte jetzt noch zielsicher am Kunden platzieren wollen, finden im aktuellen idealo-Whitepaper Insights zu den nachgefragtesten Produkten im Weihnachtsgeschäft 2019.  Die europäische Vergleichs- und Shoppingplattform mit monatlich 18 Millionen Nutzern hat ihre Erkenntnisse als kostenlosen Download zur Verfügung gestellt.

Bargeldlos glücklich: Hamburger Restaurant als digitaler Zahlungspionier in Deutschland

Im Hamburger Restaurant Heat dürfen Kunden ihre Rechnung nur via Kartenzahlung beglichen. Bargeld nimmt man hier nicht an. Eine Entlastung der Mitarbeiter und beträchtliche Kostenreduktionen konnten so bereits erreicht werden. Wie ist die Rechtslage in Deutschland in Bezug auf den öffentlichen Zahlungsverkehr? Dürfen Händler ohne weiteres auf eine volldigitale Operations umstellen? Alle wichtigen Fakten für interessierte Nachahmer fasst T3n zusammen.

Kundengewinnung und Vermarktung

Die perfekte E-Mail-Marketing-Kampagne: Technologietrends und Kundenbedürfnisse für 2020

Automatisierungstechnologien, Künstliche Intelligenz, aber auch veränderte Nutzergewohnheiten werden den Erfolg Ihrer E-Mail-Marketing-Kampagne ab 2020 entscheidend beeinflussen. Zu diesem Schluss kommen aktuelle Auswertungen von clever reach. Wie Marketer insgesamt "minimalistischer, schneller, aber auch intelligenter und persönlicher" mit Ihren Kunden kommunizieren, fasst ONLINEMARKETING.DE in dieser Woche zusammen.

KI im Marketing: Verstehen und effektiv nutzen

Sie wirkt oft wie ein Heilsversprechen. Ob in Sachen Effizienzsteigerung oder als drittes Auge am Kunden, Künstliche Intelligenz kann Prozesse konsolidieren und dadurch Ressourcen einsparen. Dass die Möglichkeiten von KI insbesondere für KMU z.B. bei der Nutzung von as-a-Service-Dienstleistern und in der Maintenance auch problematisch sein können, beleuchtet in dieser Woche LEAD DIGITAL.

Recht und Steuern

E-Rechnungen: Fehler korrigieren und richtig archivieren nach GoBD

Der Rechnungsverkehr in Deutschland stellt sich auf elektronisch um. Wer mit öffentlichen Stellen Geschäfte machen will, kann das ab Ende 2020 nur noch auf diesem Weg. Die DeutscheHandwerksZeitung erläutert am Praxisbeispiel E-Rechnungen, wie diese laut Maßgabe der "Grundsätze zur ordnungsmäßigen Führung und Aufbewahrung von Büchern, Aufzeichnungen und Unterlagen in elektronischer Form sowie zum Datenzugriff" (GoBD) ab kommendem Jahr gestaltet und versendet werden müssen.

Über den Autor

Kathleen Händel

Kathleen Händel

Die studierte Kulturwissenschaftlerin arbeitet seit ihrem Master als Redakteur u.a. in den Bereichen Tourismus, für verschiedene Stiftungen und Kommunikationsagenturen. Die Themen responsible tourism, innovative Entwicklungskonzepte und eine nachhaltige economy 4.0 bildeten ihre bisherigen redaktionellen Schwerpunkte. Im unternehmenswelt.de Team schreibt sie seit 2018 u.a. über die digitale Evolution durch Bitcoin, Blockchain und deren gesellschaftliche Bedeutungen. Seit 2019 verantwortet Kathleen Händel den Content-Bereich auf unternehmenswelt.de.

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