13.09.2013

Mikrokrediteprogramm fur hessische Gründer und Einzelunternehmer

Kleine Unternehmen konnen bis zu 15.000 Euro an vereinfachten Krediten erhalten.

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Gründer in Hessen konnen nun auf eine vereinfachte Antragstellung für Mikrokredite zurückgreifen. Anlässlich des hessischen Fordertages in Darmstadt stellt die Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen (WIBank) ein Programm vor, mit dem Gründer bis zu 15.000 Euro an Krediten erhalten konnen. Gerade Einzelunternehmer bekommen oft keine Kredite, weil die Kreditsummen einfach zu klein sind.

Gründer in Hessen können nun auf eine vereinfachte Antragstellung für Mikrokredite zurückgreifen. Anlässlich des hessischen Fördertages in Darmstadt stellt die Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen (WIBank) ein Programm vor, mit dem Gründer bis zu 15.000 Euro an Krediten erhalten können. Gerade Einzelunternehmer bekommen oft keine Kredite, weil die Kreditsummen einfach zu klein sind.

"Wir sind sehr glücklich, dass wir Hessens Gründern und Jungunternehmern mit den Hessen-Mikrodarlehen ein für ihre Bedürfnisse maßgeschneidertes Angebot machen können", sagt Florian Rentsch, hessischer Wirtschaftsminister, "denn gerade die kleinsten der hessischen Unternehmen tragen in der Summe wesentlich zum wirtschaftlichen Erfolg unseres Landes bei. Wir sind sicher, dass dieses Angebot großen Zuspruch findet und die hessische Gründerlandschaft spürbar belebt".

Dass dieses Programm wahrscheinlich nicht nur in Hessen sondern auch im Rest des Landes großen Anklang finden würde, wissen viele Einzelunternehmer. Denn insbesondere kleine Unternehmen haben es oft sehr schwer, ihre Vorhaben zu finanzieren. Der Grund dafür ist, dass die Bearbeitungsgebühren der Banken sich bei diesen kleinen Krediten einfach nicht rentieren. Allein die Prüfung der Kreditwürdigkeit ist oft zu teuer und wird deswegen meistens gar nicht erst durchgeführt.

Da hier das Bankensystem eindeutig versagt, greift in Hessen das neue Programm „Hessen- Mikrodarlehen“. Der Mikrokredit steht allen Einzelunternehmen in ihren ersten drei Geschäftsjahren zu Verfügung. Der Kredit hat einen festen Zinssatz von 6,5 Prozent. Zusätzlich findet keine Unterscheidung nach Bonität statt. Es können Kreditsummen von 3.000 bis 15.000 beantragt werden. Die Abwicklung des Kredites läuft direkt über die WIBank.

Interessierte Gründer wenden sich dabei zunächst an einen regionalen Wirtschaftsförderer oder die zuständige Handwerkskammer. Diese sollen die Interessierten beraten und ihnen bei der Antragsstellung helfen. Dabei ist der Antrag selbst relativ einfach als eine vereinfachte Form des Businessplans gehalten. Dieser Businessplan geht zusammen mit einer fachkundigen Stellungnahme an die WIBank. Auf Grundlage der eingereichten Dokumente entscheidet diese dann über den Kredit. Dabei ist die Erfolgsaussicht der eigenen Geschäftsidee das entscheidende Kriterium.

Eine Liste der Ansprechpartner für dieses Programm finden Sie auf der Webseite der WIBank.

Einen Businessplan können Sie kostenfrei hier auf unternehmenswelt.de erstellen.

Über den Autor

René Wendler

René Wendler

René Wendler wurde 1975 geboren, ist in Ostdeutschland aufgewachsen, studierte in Leipzig und machte sich direkt im Anschluss mit der Betreuung von Gründern selbstständig. Von 2002 bis 2007 betreute er gemeinsam mit André Wittig ca. 750 Gründer persönlich und seit 2008 weitere 100.000 Gründer mit seinem Team, über die Onlineangebote der Zandura GmbH, zu denen insbesondere auch unternehmenswelt.de gehört.

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