15.01.2014

unternehmenswelt Gründer-Story "Andreas Abrill"

Die Änderung der Geschäftsidee kam zwangsweise, da der Hersteller den Vertrieb umgestellt hat.

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In der Gründer-Story von unternehmenswelt.de stellt sich heute Andreas Abrill vor. Seine ursprüngliche Geschäftsidee musste er zwangsweise aufgeben, da sein Zulieferer das Vertriebssystem umgestellt hat. Andreas Abrill ist jedoch keiner der Aufgibt, weswegen er schnell eine neue Idee hatte. Wie genau er diesen Wechsel angegangen ist, berichtet er exklusiv in seiner Gründer-Story auf unternehmenswelt.de

unternehmenswelt Gründer-Story

1. Was war Ihre ursprüngliche Geschäftsidee?

Andreas Abrill: Meine ursprüngliche Geschäftsidee bestand aus 2 Bereichen. Zum einen ging es um die bundesweite Beratung von Geschäftskunden für einen Hersteller eines Alarmsystems auf Honorarbasis. Dazu passend der Direktvertrieb in der Region Göttingen.

2. Was hat Sie dazu veranlasst diese zu ändern?

Andreas Abrill: Die Änderung der Geschäftsidee kam zwangsweise, da der Hersteller des Alarmsystems sein Vertriebssystem hauptsächlich auf Internetverkauf umgestellt hat und somit der Honorarbereich von heute auf Morgen gekündigt worden ist.

3. Wie haben sie die Änderung Ihrer Geschäftsidee vorbereitet?

Andreas Abrill: Ich habe mich dann nach Alternativen umgeschaut und mir fiel die Beratung eines Privatkunden aus dem Finanzmarktbereich ein, welcher mich auf eine Neben –bzw. Haupttätigkeit angesprochen hatte. Diesen kontaktierte ich dann umgehend und es kam zu einem Bewerbungsgespräch. Wir vereinbarten die Teilnahme an einer Firmenpräsentation. Nach dieser entschied ich mich sukzessive in diesen Bereich zu wechseln.

Ich nahm fortan an der internen Ausbildung teil und ließ den Vertrieb von Bauelementen und Alarmsystem parallel laufen. Seit Februar 2013 bin ich nun zu 95% in der Finanzbranche tätig.

4. Wo sehen Sie derzeit noch Schwachstellen?

Andreas Abrill: Als Finanzmakler wird man nach wie vor in die Schublade der Versicherungsvertreter gesteckt. Das Image dieser Branche ist durch frühere Berater immer noch in Misskredit und die jetzigen Gesellschaften mit Ihren Ausschließlichkeitsvertretern kämpfen gegen eine Markttransparenz und somit gegen ungebundene Makler.

5. Wie sieht Ihr Tagesablauf als Unternehmer aus?

Andreas Abrill:

  • Mo. – Fr. 08.00 – 10.00 u. Mi. – Fr. 10.00 – 13.00 Uhr Kanzlei Göttingen (Vor- u. Nachbereitung von Kundenterminen)
  • Mo. + Di. 10.00 -12.00 Uhr, 14.00 -16.00 Uhr,16.00 – 18.00 Uhr interne Aus- u. Weiterbildung
  • Mo. – Fr. 13.00 – 14.00 Uhr Kanzlei, Mitarbeitergewinnung (Telefonakquise + Termine) Mi.- Fr. 14.00 – 21.00 Uhr Kundentermine, auch Termine Sa. + So.
  • Alle 5 Wochen Firmenpräsentation zur Gewinnung neuer Mitarbeiter

6. Wie haben Sie Ihre neue Geschäftsidee finanziert?

Andreas Abrill: Es waren keine besonderen Aufwendungen notwendig. Monatliche Büromiete in der Gemeinschaftskanzlei 150 €. Dazu PKW und Notebook + Beamer.

7. Haben Sie sich für diesen Schritt beraten lassen?

Andreas Abrill: Ich habe mich nicht vorher beraten lassen.

8. Wie machen Sie auf sich aufmerksam?

Andreas Abrill: Keine besondere Werbung. Die Kundengewinnung erfolgt über Empfehlungsmanagement der beratenen Mandanten oder Direktkontakte.

9. Planen Sie die Nutzung von Social Media?

Andreas Abrill: Nein. Wird nur sehr eingeschränkt (Facebook) genutzt.

10. Kommt die Arbeit mit anderen Geschäftspartnern für Sie in Frage?

Andreas Abrill: Selbstverständlich da unser Geschäftsmodell auf Empfehlungsmanagement basiert ist die Zusammenarbeit bzw. der Austausch mit Geschäftspartner unabdingbar.

Wir bedanken uns bei Andreas Abrill und wünschen weiterhin viel Erfolg!

Hier gelangen Sie zum persönlichen Profil von Andreas Abrill

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Über den Autor

Sven Philipp

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